Bayern-Polen:

Delegationsreise nach Polen: Erstes Fazit aus Danzig und Warschau

Aiwanger: „Klares Bekenntnis zu einer starken und modernen Industriepolitik zusätzlich zu Mittelstand, Handwerk und Handel“

ayerns Wirtschaftsminister Aiwanger führte gestern Gespräche mit der Generalkonsulin Cornelia Pieper und dem Marshall von Pommern, Mieczysław Struk in Danzig und in Warschau mit den polnischen Wirtsschafts-Staatssekretären: Wir wurden sehr freundlich willkommen geheißen und haben viele Gemeinsamkeiten festgestellt. Wir haben denselben kulturellen Hintergrund, wir denken gleich, und dass auch in der Wirtschaftspolitik. In Polen wie in Bayern sind Automatisierung, Digitalisierung und Robotik wichtige Themen.

Nach einem Besuch in der deutschen Botschaft traf der Minister heute den polnischen Staatssekretär für Investitionen und Entwicklung, Artur Sobon. Aiwanger: Polens Wirtschaft wächst im europäischen Vergleich am stärksten. Das ist toll, schafft aber neue Herausforderung, die auch Bayern kennt. Bei einer Arbeitslosenquote von nur 5,8 Prozent, hat auch Polen unter einem Fachkräftemangel zu leiden. Hier können wir voneinander lernen. So will sich Polen künftig stärker am bewährten bayerischen Modell der dualen Ausbildung orientieren.

Aiwanger zum Gespräch mit Polens Staatssekretär für Unternehmertum und Technologie, Marcin Ociepa: Wir bekennen uns klar zu einer starken und modernen Industriepolitik zusätzlich zu Mittelstand, Handwerk und Handel. Europa muss sich nach außen einig aufstellen, um gegen andere starke Wirtschaftsregionen bestehen zu können. Nach innen muss aber genügend Freiheit sein, um regionale Besonderheiten zu akzeptieren und die Herzen der Bürger nicht zu verlieren.

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.