München:

Einweihung der neuen Großtagespflege im Amtsgericht München / Bayerns Justizminister Bausback: „600.000 Euro für unsere „Justizzwergerl“ starkes Signal für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der bayerischen Justiz“

Im Amtsgericht München ist ab September das Toben erlaubt – zumindest für die „Justizzwergerl“ der neuen Großtagespflege. Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback weiht heute zusammen mit dem Präsidenten des Oberlandesgerichts München, Herrn Peter Küspert, und der Präsidentin des Amtsgerichts München, Frau Beate Ehrt, die neue Kindergroßtagespflege der bayerischen Justiz ein. Bausback in seiner Rede: „Für mich ist ganz klar: Familie und Beruf müssen heutzutage Hand in Hand gehen. Rund 600.000 Euro für unsere „Justizzwergerl“ sind ein starkes Signal für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der bayerischen Justiz! Damit setzen wir unseren familienfreundlichen Kurs fort. Künftig wird in den Räumlichkeiten des Amtsgerichts nicht nur Recht gesprochen, sondern werden auch unsere Justizkinder betreut.“ Oberlandesgerichtspräsident Küspert ist überzeugt, dass Kinder und Eltern sich auf eine gute und professionelle Betreuung verlassen können: „Als Familienvater weiß ich selbst, wie unschätzbar die Sicherheit ist, dass die eigenen Kinder gut versorgt und behütet sind, während man arbeitet.“

In der Großtagespflege im Gebäude des Amtsgerichts München in der Infanteriestraße 5 kümmern sich zukünftig zwei Betreuerinnen bzw. Betreuer um bis zu zehn Kinder im Alter von drei Monaten bis drei Jahren. Den „Zwergerln“ werden auf einer Fläche von rund 140 m² ein Gruppenraum, ein Ruheraum, ein Sanitärraum und eine kleine Küche zur Verfügung stehen. Zudem können sich die Kinder bald schon im Außenbereich auf dem Spielplatz samt Spielgerät und Sandspielfläche austoben. „Uns war wichtig, dass die Kinder in einer kleinen, überschaubaren Gruppe betreut werden und feste Bezugspersonen haben. So erhalten sie eine optimale pädagogische Betreuung und Förderung“, führt Bayerns Justizminister aus.

Abschließend dankt Bausback allen Verantwortlichen, die zur Verwirklichung der Großtagespflege beigetragen haben: „An einem solchen Projekt sind viele Köpfe und Hände beteiligt jedem Einzelnen gebührt mein herzlicher Dank! Nun wünsche ich den Eltern, den Betreuern und allen Kindern, die hier die Welt erkunden werden, einen guten Start, eine stressfreie Eingewöhnungsphase und eine schöne Zeit bei den „Justizzwergerln“!“

Quelle:stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.