München – Hof:

Kultusminister Bernd Sibler zeichnet Stadt und Landkreis Hof in Oberfranken mit Qualitätssiegel aus

„Die Menschen in Hof haben mit viel Mühe und Einsatzbereitschaft aus Ideen überzeugende Bildungsprojekte werden lassen“

„Die Stadt und der Landkreis Hof gehen in Bildungsfragen Hand in Hand zum Wohle unserer Kinder und Jugendlichen!“, betonte Kultusminister Bernd Sibler heute bei der Auszeichnung der Stadt und des Landkreises Hof als Bildungsregion in Bayern und überreichte dem Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner und dem Landrat Dr. Oliver Bär das Qualitätssiegel. „Gemeinsam haben Sie hier in Hof mit viel Mühe und großer Einsatzbereitschaft aus Ideen überzeugende Projekte werden lassen, um junge Menschen von klein an auf ihrem Bildungsweg zu begleiten und zu unterstützen. Beeindruckend ist dabei die Themenvielfalt, der sich die Bildungsregion widmet“, hob Minister Sibler hervor. Dabei verwies er auf Schwimmlernkurse von und mit jungen Migrantinnen und Migranten sowie auf Orientierungshilfen für Jugendliche im MINT-Bereich, bei denen Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, bei Firmen der Region verschiedene technisch-naturwissenschaftliche Berufsfelder in der Praxis
kennenzulernen. Ziel sei es, junge Menschen so bei einer späteren Berufswahl für die vielfältigen Möglichkeiten hochqualifizierter Arbeitsplätze in der Region zu sensibilisieren.

Möglichkeiten der digitalen Bildung

Auch die digitale Medienbildung werde an den Schulen in Hof vorangebracht: „Die Digitalisierung ist eines unserer großen Zukunftsthemen. Junge Menschen für einen kompetenten Umgang mit modernen Informations- und Kommunikationstechnologien fit zu machen ist eine wichtige Aufgabe. In der Bildungsregion Hof hat man das erkannt“, so der Minister. Dies zeige sich unter anderem auch in den Planungen für eine gemeinsame Internetplattform.

„Ich freue mich sehr, dass Stadt und Landkreis in Hof an einem Strang ziehen und die Effekte nutzen, die sich durch diese engagierte Zusammenarbeit ergeben“, hob Minister Sibler hervor.

Gelebte Inklusion

Ein weiteres besonderes Anliegen des umfassenden Bildungskonzeptes ist das Thema der Inklusion. Um hier eine möglichst breite Öffentlichkeit zu erreichen, starteten die Verantwortlichen das Projekt „Cross-over Aktion Art, Brass & Beat“. So nahmen Menschen mit Behinderung an der Gestaltung einer Kunstausstellung, einem Benefizkonzert, an medienpädagogischen Projekten und einer groß angelegten Zeitungskampagne teil. Höhepunkt dieser Veranstaltungsreihe war ein Konzertabend, an dem nahezu 700 Schülerinnen und Schüler des Therapeutisch-Pädagogischen Zentrums Hof und des Schiller-Gymnasiums Hof beteiligt waren.

Dr. Harald Fichtner, Oberbürgermeister von Hof, dankte allen beteiligten Akteuren und betonte das „Streben aller Beteiligten, dass Kinder ihren Bildungsweg entsprechend ihrer Möglichkeiten gehen können und bei Bedarf die richtige Unterstützung erhalten.“ Auch der Hofer Landrat Dr. Oliver Bär verstand die Auszeichnung als „Bestätigung und Motivation zugleich“. So sei „dieses Siegel auch Ansporn für die Zukunft, die Bildungslandschaft unserer Region bestmöglich zu gestalten und dabei alle relevanten Akteure einzubeziehen.“

Bayernweit beteiligen sich mittlerweile mehr als drei Viertel der 96 Landkreise und kreisfreien Städte an der Initiative „Bildungsregionen in Bayern. Sie wurde 2012 im Einvernehmen mit dem Bayerischen Sozialministerium ins Leben gerufen, um die Bildungschancen junger Menschen vom Kindergarten bis zum Eintritt ins Berufsleben oder zum Studienbeginn vor Ort weiter zu erhöhen. Kern des Programms stellt die Vernetzung der Akteure in der Region dar, um Angebote zu optimieren, weiterzuentwickeln und zu erweitern. Mit Blick auf die Herausforderungen der Zukunft stehen Themen der Berufsorientierung, Digitalisierung, MINT-Förderung und Integration im Fokus.

 

Ein Foto der Veranstaltung steht am Mittwoch, dem 29. August, ab ca. 14.00 Uhr zum Download unter

https://www.km.bayern.de/ministerium/minister-fuer-unterricht-und-kultus/pressebilder-zum-download.html

Quelle: stmuk.byern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.