München:

Huml treibt Aufbau des elektronischen Polleninformationsnetzwerkes weiter voran – Bayerns Gesundheitsministerin: Fünfte von acht Messstationen wird jetzt in Mindelheim aufgebaut – Regelbetrieb startet im Frühjahr 2019

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml treibt den Aufbau des elektronischen Polleninformationsnetzwerkes (ePIN) in Bayern weiter voran. Am 29. August wird im schwäbischen Mindelheim die fünfte von insgesamt acht elektronischen Messstationen aufgebaut.

Huml betonte am Sonntag: „Allein in Bayern leben über zwei Millionen Menschen mit einer Allergie, davon reagiert jeder Zweite allergisch auf Pollen. Allergien sind mittlerweile eine Volkskrankheit. Der Bayerischen Staatsregierung ist es ein wichtiges Anliegen, Allergiker und Asthmatiker künftig mit aktuelleren und genaueren Echtzeitdaten zum Pollenflug in Bayern zu versorgen. Deshalb bauen wir im Freistaat derzeit das weltweit erste elektronische Polleninformationsnetzwerk auf. Dafür investiert das bayerische Gesundheitsministerium zwei Millionen Euro.“

Die Ministerin ergänzte: „Die erste elektronische Pollenmessstation im Rahmen von ‚ePIN‘ ging im April in Garmisch-Partenkirchen in Betrieb. Im Testbetrieb laufen bereits ebenfalls seit April 2018 die drei Pollenmonitore in Viechtach, Marktheidenfeld und Altötting sowie in Kürze auch in Mindelheim. Bis Jahresende werden auch die restlichen drei Anlagen in Feucht, Hof und München aufgebaut und in Betrieb gegangen sein. Ab der Pollensaison 2019 kann dann jeder Bürger die aktuelle Pollenbelastung standort- und pollenspezifisch online über das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit abrufen.“

Das Projekt „ePIN“ wird im Auftrag des bayerischen Gesundheitsministeriums durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) aufgebaut. Huml erläuterte: „Die Auswahl der acht ‚ePIN‘-Standorte basiert auf einer umfangreichen mehrjährigen Machbarkeitsstudie des Zentrums für Allergie und Umwelt der Technischen Universität München und des Helmholtz Zentrums München in Zusammenarbeit mit internationalen Experten. Ziel war es, unter Berücksichtigung verschiedener Klimaparameter und der Bevölkerungsdichte in Bayern die optimale Verteilung der acht elektronischen Messstationen zu bestimmen und somit den Pollenflug in Bayern möglichst repräsentativ abzudecken.“

Das Projekt „ePIN“ ist Teil der bayerischen Klimaanpassungsstrategie und wurde am 13. September 2016 vom Bayerischen Ministerrat beschlossen. Es wird unter Leitung des LGL durchgeführt. Berater und Projektpartner sind das Zentrum für Allergie und Umwelt (ZAUM) der Technischen Universität München und das Helmholtz Zentrum München, das Leibniz Rechenzentrum (LRZ) sowie weitere nationale und internationale Forschungseinrichtungen.

Weitere Informationen finden sich im Internet unter:

https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/arbeitsplatz_umwelt/biologische_umweltfaktoren/bioaerosole/epin.htm.

Quelle:stmgp.bayern.de

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Versäumt

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