München:

Umstellung auf neue blaue Uniform bei Bayerischer Polizei und Justiz abgeschlossen – Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback sehr zufrieden: Rund 27.500 Polizistinnen und Polizisten sowie etwa 5.600 Justizbeamtinnen und -beamte mit funktionalen und modernen Uniformen ausgestattet

+++ Seit 1. August 2018 ist die Auslieferung der neuen blauen Standarduniformen bei der Bayerischen Polizei und der Justiz offiziell abgeschlossen. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback sind mit der Umstellung sehr zufrieden. „Insgesamt haben wir rund 27.500 Polizistinnen und Polizisten sowie etwa 5.600 Justizbeamtinnen und -beamte ausgestattet. Das hat sich gelohnt: Die neuen Uniformen zeichnen sich durch deutlich mehr Funktionalität, eine bessere Passform und einen sehr guten Tragekomfort aus“, betonten die beiden Minister heute in München zum Abschluss des Kooperationsprojekts. Die Umstellung kostet für den Polizeibereich insgesamt rund 33 Millionen Euro, für den Justizbereich rund 7,1 Millionen Euro. +++

Wie Herrmann erklärte, stand bei der neuen Uniform der Bayerischen Polizei eine möglichst große Praxis- und Außendiensttauglichkeit im besonderen Fokus: „Die neue Uniform mit hochmodernen atmungsaktiven Textilien unterstützt unsere Polizistinnen und Polizisten zu jeder Jahreszeit bei Wind und Wetter, bestmöglich für unsere Sicherheit zu sorgen.“ Zusätzlich gebe es Schnitte, mit denen sich auch Polizistinnen wohlfühlen. Von der neuen Uniform profitieren nicht nur die Beamten im uniformierten Streifendienst. „Wir statten Uniformträger in allen Sparten der Bayerischen Polizei mit einer funktionalen und farblich angepassten Dienstkleidung aus“, erklärte Herrmann. Der neue Einsatzanzug für die ‚geschlossenen Einsatzeinheiten‘ der Bayerischen Polizei wurde bereits zum G7-Gipfel 2015 in Elmau ausgeliefert und bietet einen erhöhten Sicherheitsstandard mit innenliegenden Protektoren und besonderen flammhemmenden Stoffen. Ebenfalls bereits neu eingekleidet sind beispielsweise die Motorradfahrer der Bayerischen Polizei. Für die Fahrradstreifen läuft derzeit ein sechsmonatiger Trageversuch. Außerdem werden momentan die neuen Kollektionen für die Diensthundeführer und ‚Alpinen Einsatzgruppen‘ erarbeitet.

Zur fortlaufenden Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der neuen Dienstkleidung hat der Innenminister beim Präsidium der Bayerischen Bereitschaftspolizei eine neue Servicestelle eingerichtet. „Dorthin können sich alle Polizistinnen und Polizisten wenden, die Beschwerden oder Vorschläge zur Verbesserung der Dienstkleidung haben“, erläuterte Herrmann.

Auch die Justizbeamtinnen und -beamten wurden mit der neuen blauen Dienstkleidung ausgestattet. Justizminister Bausback: „Unsere uniformierten Kolleginnen und Kollegen repräsentieren die Justiz nach außen. Sei es als Werkmeister, als Krankenpfleger, als Vollzugsbeamter in einer Justizvollzugsanstalt oder als Justizwachtmeister in einem Gericht oder einer Staatsanwaltschaft – sie sind das Gesicht unserer bayerischen Justiz! Umso wichtiger war es mir, dass sie eine moderne, starke Justiz verkörpern. Und ich finde: Das ist uns mit der neuen Uniform hervorragend gelungen!“

Zur Auswahl der neuen Polizeiuniform hatte Herrmann Ende 2013 eine Projektgruppe unter der Leitung des damaligen Polizeivizepräsidenten Anton Scherl vom Polizeipräsidium Niederbayern mit erfahrenen Polizisten, Bekleidungsexperten, Arbeitsmedizinern, Fachkräften für Arbeitssicherheit, Ausschreibungsexperten und Logistikfachleuten eingerichtet, an der sich auch die Justiz für ihren Bereich mit viel Herzblut beteiligte. In einem Vorauswahlverfahren begutachteten Anfang 2014 rund 550 repräsentativ ausgewählte Polizistinnen und Polizisten sowie 100 uniformierte Justizbeamtinnen und –beamte ausgiebig elf Uniformkonzepte aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien. Mit den beiden Favoriten, der Dienstkleidung der österreichischen Bundespolizei sowie der baden-württembergischen Polizeiuniform, schloss sich dann Mitte 2014 ein achtmonatiger Trageversuch an, bei dem 600 repräsentativ ausgewählte Kolleginnen und Kollegen von Polizei, Justizvollzug und Justizwachtmeisterdienst die Konzepte in jeder Jahreszeit auf Herz und Nieren prüften. „Letztlich hat das österreichische Modell als Basis für unsere neue Uniform überzeugt, das entsprechend der bayerischen Bedürfnisse noch angepasst wurde“, erklärte Herrmann. Die Farbentscheidung fiel im März 2015. Rund zwei Drittel der abstimmenden Kolleginnen und Kollegen der Bayerischen Polizei und Justiz sprachen sich für blaue Uniformen aus.

Laut Herrmann wird über die neue Uniform hinaus massiv in die Bayerische Polizei investiert. Als Beispiele nannte der Minister die ballistische Schutzausstattung, Bodycams, Taser, Drohnen und neue Dienstfahrzeuge sowie die diesen September beginnende Auslieferung der neuen Dienstpistole. Der Sach- und Bauhaushalt der Bayerischen Polizei stieg von 329 Millionen Euro in 2013 auf 507 Millionen Euro in 2018. Ganz besonders wichtig ist dem Innenminister auch die personelle Verstärkung. Von 2017 bis 2023 sind insgesamt 3.500 zusätzliche Polizeistellen geplant. „Mit unserer gut ausgestatteten und personalstarken Polizei werden wir auch in Zukunft dafür sorgen, dass Bürgerinnen und Bürger in Bayern sicherer leben können, als anderswo“, lautete Herrmanns Fazit.

Quelle:stmj.bayern.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.