München:

Justizminister Bausback besucht Verbraucherzentrale Bayern: „Verbraucherschutz und Rechtspolitik gehen Hand in Hand / Bayern sorgt bei Musterfeststellungsklage für schnellere Rechtssicherheit und damit für mehr Verbraucherschutz / Mit zentraler Aufsicht besserer Schutz vor unseriösen Inkassounternehmen!“

Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback besucht heute die Geschäftsstelle München der Verbraucherzentrale Bayern. Im Gespräch mit dem stellvertretenden Vorstand, Herrn René-Christian Effinger, und der Rechtsexpertin des Verbandes, Frau Tatjana Halm, betont der Minister: „Die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit der Verbraucherzentrale mit meinem Ressort ist für mich essenziell. Denn Justiz hat keinen Selbstzweck, sondern ist für die Menschen da. Meine Rechtspolitik geht deshalb Hand in Hand mit einem effektiven Schutz für unsere Verbraucherinnen und Verbraucher.“

Gerade aktuell habe Bayern in Berlin beim Thema Musterfeststellungklage viel erreicht – für noch besseren Verbraucherschutz: „Wir haben im Bundesrat erfolgreich dafür gesorgt, dass die Verbraucher bei einer Musterfeststellungsklage schneller Rechtssicherheit bekommen. Anders als zunächst vom Bund vorgesehen, befassen sich jetzt maximal zwei Gerichte mit einer Musterfeststellungsklage. Das spart Zeit und Nerven unserer Verbraucherinnen und Verbraucher!“ Bei der sogenannten „Eine-für-Alle-Klage“ übernimmt es ein Verband, für die Verbraucher wesentliche Grundlagen einer Haftung des Unternehmers zu klären. Das Gesetz soll voraussichtlich am 1. November 2018 in Kraft treten. Als einen Meilenstein für den Verbraucherschutz sieht die Verbraucherzentrale Bayern das kommende Gesetz. „Die Musterfeststellungsklage wird es Geschädigten künftig erleichtern, ihr Recht einzufordern – nicht nur im VW-Fall, sondern weit darüber hinaus“, sagt stellvertretender Vorstand René-Christian Effinger.

Gesprächsthemen bei dem Besuch des Ministers sind darüber hinaus die Überarbeitung der europäischen Verbraucherrechterichtlinien und der Umgang mit aggressiv agierenden Inkassounternehmen: „Was wir gegen unseriöse Inkassounternehmen auf Landesebene für unsere Bürgerinnen und Bürger tun können, machen wir auch. So haben wir mit Wirkung zum 1. Januar 2018 die Aufsicht über Inkassodienstleister an zwei zentralen Aufsichtsstellen beim Amtsgericht München und beim Landgericht Aschaffenburg konzentriert. Durch diese Spezialisierung erreichen wir einen besseren Schutz für unsere Verbraucherinnen und Verbraucher“, betont Bausback.

Quelle: stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.