München:

Huber und Füracker starten neues Artenschutzprojekt in Bayerischen Schlossgärten
Gemeinsame Kooperation zur Erfassung der Artenvielfalt

In einer besonderen Kooperation zwischen Umwelt- und Finanzministerium werden in den Anlagen der Schlösser Nymphenburg in München und Rosenau bei Coburg sowie in der Eremitage Bayreuth erstmals die heimischen Tier- und Pflanzenarten systematisch erfasst. Die Minister präsentierten heute gemeinsam im Schlosspark Nymphenburg das neue Artenschutzprojekt der Öffentlichkeit. Umweltminister Dr. Marcel Huber stellte heraus: „Die Bayerische Schlösserverwaltung ist ein wahrhaft königlicher Partner im Kampf gegen den Artenschwund. Genaue Kenntnis ist der erste Schritt auf dem Weg zum Schutz der Artenvielfalt. Unser Projekt in den Grünanlagen der Schlösser ist ein wichtiges Puzzlestück für den Artenschutz in ganz Bayern. Im neuen Bayerischen Artenschutzzentrum in Augsburg Spezialisten auf höchstem Niveau eine flächendeckende ökologische Firewall hochziehen.“

„In den Parks und Gärten der bayerischen Schlösser sind durch die behutsame und kontinuierliche Pflege über Jahrhunderte wertvollste Biotope entstanden. Hier hat eine Fülle von bedrohten Tier- und Pflanzenarten einen Rückzugsraum gefunden, den es zu bewahren gilt. Es handelt sich um ein Paradebeispiel für einen gelungenen Einklang von Natur- und Denkmalschutz durch unsere Schlösserverwaltung“, betonte Heimat- und Finanzminister Albert Füracker.

Die Spanne der vorkommenden Arten ist weit: Sie erstreckt sich vom Sonnenröschen im Kalkmagerrasen des Schlossparks Nymphenburg bis zum Eremitenkäfer in der Eremitage Bayreuth. Die Koordination des Projekts erfolgt durch die zuständigen Regierungen von Oberbayern und Oberfranken. Die Kosten des Gesamtprojekts werden voraussichtlich rund 200.000 Euro betragen.

Mit den aus dem Projekt neu gewonnenen Informationen können die naturschutzfachlichen Belange bei der Pflege der Anlagen künftig noch stärker berücksichtigt werden. Auf Grundlage der systematischen Erfassung der Artenzusammensetzung sowie der Erkenntnisse über die Zusammenhänge mit Pflegeeingriffen kann der Artenschutz noch zielgerichteter erfolgen als bisher und die Biodiversität noch besser geschützt werden.

In diesem Jahr feiert die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen ihren 100. Geburtstag. Ihr unterstehen zahlreiche geschichtsträchtige Bauwerke und historische Park- und Gartenanlagen. In den Außenanlagen liegen insgesamt 14 FFH-Gebiete oder schließen sie als wichtigen Teilraum mit ein.

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.