Achaffenburg:

Unwetter im Landkreis Aschaffenburg – Bayerns Innenstaatssekretär Gerhard Eck und Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback berichten im Ministerrat: Schäden in zweistelliger Millionenhöhe – Engagierte Einsatzkräfte verhindern Schlimmeres – Freistaat prüft finanzielle Unterstützung – Appell für Elementarschadensversicherungen
Bayerns Innenstaatssekretär Gerhard Eck und Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback haben in der heutigen Kabinettssitzung der Bayerischen Staatsregierung über das Unwetter im nördlichen Landkreis Aschaffenburg berichtet, das am Donnerstag, den 4. Mai 2017, insbesondere den Markt Mömbris, die Gemeinde Krombach und auch die Stadt Alzenau heimgesucht hatte. Auch wenn es noch keine detaillierten Schadensaufstellungen gibt, rechnet Eck insgesamt mit Sachschäden in zweistelliger Millionenhöhe. „Dank der hervorragenden Arbeit unserer Einsatzkräfte konnten aber noch größere Sachschäden verhindert werden“, erklärten Eck und Bausback. Auch habe es gottseidank keine Verletzten gegeben. Rund 650 Einsatzkräfte waren in der Spitze eingesetzt, darunter fast alle Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg sowie unter anderem das Technische Hilfswerk, das Bayerische Rote Kreuz und die Bayerische Polizei. „Die Zusammenarbeit unserer Einsatzkräfte hat ausgezeichnet geklappt“, lobte Eck. Bausback betonte: „In dieser ernsten Lage geht es nun vor allem darum, den Menschen in der Region schnell und unbürokratisch zu helfen!“ Justizminister Bausback und Innenstaatssekretär Eck sind sich einig: „Es hat sich ausgezahlt, dass der Landkreis Aschaffenburg in den letzten Jahren erheblich in die Ausstattung des Katastrophenschutzes investiert hatte und großen Wert auf die Ausbildung der Einsatzkräfte legt.“

Wie Prof. Dr. Bausback erklärte, war die Unterstützung der vom Unwetter Betroffenen ein wichtiger Punkt in der heutigen Kabinettssitzung. „Vor Ort haben Kommunen, Firmen und Privatpersonen teilweise sehr hohe Unwetterschäden zu tragen“, so der Justizminister. „Als Freistaat prüfen wir derzeit mit Hochdruck, ob und wie wir helfen können.“ Ein Teil der Schäden könne voraussichtlich über bestehende Förderprogramme abgedeckt werden. Nach Bausbacks Worten sollen bei Fällen einer akuten Existenzgefährdung auch Soforthilfen geprüft werden. „Über die genauen Unterstützungshilfen wird das Kabinett entscheiden, sobald die konkreten Schäden detailliert erhoben sind“, kündigten Bausback und Eck an. Dabei werde es auch darauf ankommen, welche Schäden versichert beziehungsweise versicherbar waren. Justizminister Prof. Dr. Bausback und Innenstaatssekretär Eck appellierten deshalb an alle Bürgerinnen und Bürger, entsprechende Elementarschadensversicherungen abzuschließen, um vor Unwetterschäden Vorsorge zu treffen.

Quelle:stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.