Erlangen:

Bürgerentscheid zur ERBA-Siedlung

Grünes Licht für GEWOBAU-Neubauprojekt am Anger
Am Sonntag hat sich eine Mehrheit der Erlangerinnen und Erlanger für ein Neubauprojekt der städtischen Wohnbaugesellschaft GEWOBAU im Stadtteil Anger ausgesprochen. Laut Schnellmeldungen stimmten 59 % gegen den Vorschlag einer Bürgerinitiative, bestehende Gebäude für das Projekt nicht abzureißen. Insgesamt 34.127 Wahlberechtigte nahmen an der Abstimmung teil, die Beteiligung lag somit bei 41,6 %. Das amtliche Endergebnis soll bis Mittwoch vorliegen.


„Mit der Zustimmung der Bürgerinnen und Bürger kann nun der Bau von rund neu 90 dringend benötigten Wohnungen beginnen. Wir gestalten sie barrierefrei, energieeffizient und vor allem bezahlbar“, sagte Oberbürgermeister Florian Janik. „Ich freue mich, dass wir die Mehrheit von dem Projekt überzeugen konnten. Bei dem Projekt stellen wir neben der Schaffung von günstigem Wohnraum den Erhalt von Lebensqualität durch viel Grün und ein lebenswertes Umfeld in den Mittelpunkt.“ Dennoch hätten das Bürgerbegehren und der Entscheid gezeigt, dass mit dem verstärkten Wohnungsneubau in Erlangen auch Sorgen und Befürchtungen verbunden seien. „Die Zustimmung zu dem Vorhaben betrachten wir nicht als Freifahrtschein für alle Bauprojekte in der Stadt. Wir nehmen die Einwände der Bürgerinnen und Bürger sehr ernst und achten deshalb bei jedem Wohnbauprojekt darauf, dass die Lebensqualität in den Stadtteilen nicht nur erhalten bleibt, sondern auch verbessert wird“, sagte Janik. Es werde auch weiterhin darum gehen, die Mieter und Anwohner bei jedem einzelnen Projekt so gut wie möglich mitzunehmen.

Quelle:erlangen.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.