Erlangen:

Innovationspreis „Zu Hause daheim“ für Wohnen für Hilfe
Die Stadt Erlangen wurde vergangenen Freitag in Regensburg mit dem Innovationspreis „Zu Hause daheim“ ausgezeichnet. Bayerns Sozial-Staatsministerin Emilia Müller übergab den mit 2.000 Euro dotierten zweiten Preis an das Projekt „Wohnen für Hilfe“, das die städtische Abteilung Wohnungswesen seit nunmehr sechs Jahren durchführt. Dabei werden Wohnpartnerschaften zwischen Studierenden und älteren Menschen vermittelt. Statt Mietzahlungen erbringen die jungen Menschen Hilfeleistungen im Alltag. Der Mietpreis beträgt dabei für jeden Quadratmeter Wohnfläche rund eine Stunde Hilfe im Monat. „Wir freuen uns über die Auszeichnung. Sie zeigt, dass das Thema wichtig ist.
Und es ist eine ‚Win-Win-Situation‘ für die Beteiligten. Senioren können dank der Hilfe in ihren vier Wänden wohnen bleiben, Studierende haben aufgrund der angespannten Wohnungslage die Möglichkeit einer Unterkunft“, berichtet Gabriela Hesel, die zusammen mit ihrer Kollegin Ursula Andretzky den Preis entgegennahm.


Stolz ist Bürgermeisterin und Sozialreferentin Elisabeth Preuß, in deren Bereich „Wohnen für Hilfe“ angesiedelt ist: „Die Mitarbeiterinnen in der Abteilung Wohnungswesen arbeiten sehr akribisch und mit viel Engagement, die Ehrung haben sie sich verdient. Zudem zeigen die Zahlen, dass wir mit Wohnen für Hilfe auch den richten Nerv treffen. Seit Start des Projektes konnten fast 160 Wohnpartnerschaften vermittelt werden, fast 40 gibt es aktuell.“
Verliehen wurde der Preis in diesem Jahr zum ersten Mal. Ausgezeichnet wurden insgesamt je drei innovative und kreative Initiativen aus jedem Regierungsbezirk, die ein selbstbestimmtes Leben im Alter ermöglichen. Bereits 2013 wurde die Stadt für das Projekt ausgezeichnet: Vom Stifterverband für die deutsche Wissenschaft wurde ihr der Titel „Hochschulperle 2013“ verliehen.

Quelle:erlangen.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.