Geschrieben am: So, Jan 10th, 2021

Aiwanger: „Arbeitsmarkt auch im Dezember robust“

München:

Bayerns Wirtschaftsminister zu den bayerischen Arbeitsmarktzahlen für Dezember 2020

Aiwanger: „Arbeitsmarkt auch im Dezember robust“

Die heute veröffentlichten bayerischen Arbeitsmarktzahlen für den Monat Dezember zeigen eine leichte Zunahme der Erwerbslosen. Dazu Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: Der bayerische Arbeitsmarkt hat sich im Dezember weiter als äußerst robust erwiesen. Der Anstieg der Arbeitslosenzahlen in Bayern liegt mit einem leichten Plus von 4.385 gegenüber November und einer Quote von 3,6 Prozent trotz des erneuten Lockdowns im saisonüblichen Rahmen. Bayern hatte damit auch im Corona-Jahr 2020 die niedrigste Arbeitslosigkeit in ganz Deutschland.

Für 2021 sieht Aiwanger den Arbeitsmarkt vor großen Herausforderungen: Die Corona-bedingten Einschränkungen wirken in den betroffenen Branchen wie ein Bremsklotz, gerade auch in Gastronomie, Tourismus und Handel. Hier brauchen wir eine Perspektive für Unternehmer und Beschäftigte. Auch die Transformation in der Automobilindustrie geht 2021 unvermindert weiter. Hier sind wir in Bayern mit unserer Hightech Agenda und dem mit 300 Millionen Euro ausgestattetem Zukunftsforum Automobil gut aufgestellt. Wir unterstützen dadurch zielgerichtet den tiefgreifenden Wandel bei den Herstellern und Zulieferern. Ich hoffe, dass Baubranche und Handwerk weiter so stabil bleiben wie bisher.

 

Aiwanger ist optimistisch, dass bei der Beschäftigung 2021 eine Trendwende nach oben gelingt. Dazu müssten aber ebenfalls die Rahmenbedingungen im Bund stimmen: Wer mehr zukunftssichere und international wettbewerbsfähige Arbeitsplätze will, der muss die deutsche Wirtschaft spürbar entlasten. An einer durchgreifenden Senkung der Unternehmenssteuern führt kein Weg vorbei so der Wirtschaftsminister, der auch erneut eine dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie über Mitte 2021 hinaus fordert.

 

In den bayerischen Regierungsbezirken lagen die Arbeitslosenquoten zwischen 3,2 Prozent in der Oberpfalz und 4,2 Prozent in Mittelfranken und somit überall weit unter dem Bundesdurchschnitt von 5,9 Prozent.

Quelle: stmwi.bayern.de



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