München – Erlangen:

„Ein Meilenstein der Rundumerneuerung der FAU Erlangen-Nürnberg jagt den nächsten“: Spatenstich für Technische Chemie und Einweihung neuer Hörsäle

Vier Hörsäle für insgesamt über 800 Studierende – rund 5.500 Quadratmeter für Laborflächen und Büros – Wissenschaftsminister Blume und Innenminister Herrmann bei Doppeltermin an der Friedrich-Alexander-Universität – Blume zur Stadt-Umland-Bahn: „Zukunftsader der Region“

Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume hat bei seinem Besuch an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) zusammen mit Innenminister Joachim Herrmann die Bedeutung der beiden Baumaßnahmen hervorgehoben, die bei einem Doppeltermin heute in Erlangen gefeiert wurden: „An der FAU geht’s im Erlangen-Tempo voran – ein Meilenstein der FAU-Rundumerneuerung jagt den nächsten! Erst die Einweihung unserer Hörsaalgebäude, direkt im Anschluss der Spatensticht für das neue Gebäude der Technischen Chemie: Der Freistaat investiert so viel wie noch nie in Wissenschaft und Forschung. Das gilt auch und gerade für die Infrastruktur an der FAU – inzwischen haben wir die 1,5-Milliarden Schallmauer bei den neuen FAU-Bauvorhaben durchbrochen. Die bauliche Modernisierung liegt voll auf Kurs. Meine Prognose: Nach diesem bayernweit einmaligen Lifting wird die FAU am Ende des Jahrzehnts so strahlend und modern aussehen wie noch nie.“

Auch zur Stadt-Umland-Bahn äußerte sich Minister Blume beim Termin in Erlangen: „Die Stadt-Umland-Bahn wird die Zukunftsader der Region. Man kann damit den ganzen Raum Erlangen-Nürnberg zu einem großen Campus verknüpfen. Der Bürgerentscheid am 9. Juni ist eine Abstimmung über die Zukunftschancen der gesamten Region.“

Bei der Einweihung der neuen Hörsäle auf dem Südgelände erklärte Wissenschaftsminister Blume: „In den zwei neuen Hörsaalgebäuden finden ab sofort rund 830 Studierende auf insgesamt 1.600 Quadratmeter Platz. Damit verbessern wir die Rahmenbedingungen für die Studierenden spürbar – sie können sich auf vier topmoderne Hörsäle freuen, die noch dazu in nachhaltiger Holzbauweise errichtet wurden.“ Aber nicht nur deshalb sei das Bauvorhaben vorbildlich: „Die Gesamtkosten von 22,5 Millionen Euro und die kurze Bauzeit von rund eineinhalb Jahren sind Spitze. Die Modulbauweise überzeugt einmal mehr.“

Den anschließenden Spatenstich für das neue Gebäude der Technischen Chemie begleitete Blume mit den Worten: „Die Chemie ist eine Erlanger Paradedisziplin. Mit dem heutigen Spatenstich bauen wir Erlangen endgültig zum Mekka der Spitzenchemie aus! Rund 140 Millionen Euro aus dem Topf der Hightech Agenda Bayern investiert der Freistaat in dieses Hochtechnologiegebäude: Auf sechs Etagen mit insgesamt rund 5.500 Quadratmetern werden hochspezialisierte Labore und Büros für die Erlanger Spitzenforschung zur Verfügung stehen.“ Das Baufeld grenzt unmittelbar an den Forschungsbau IZNF und das Helmholtz Institut Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien.

Innenminister Joachim Herrmann gratulierte ebenfalls vor Ort zu den erfolgreichen Ausbaumaßnahmen: „Die zwei Hörsaalgebäude sind ein wichtiger Bestandteil der umfassenden baulichen und strategischen Weiterentwicklung der FAU und ein weiterer bedeutender Mosaikstein in der Erfolgsgeschichte der Universität. Sie bieten den Studentinnen und Studenten ein hervorragendes Lern- und Arbeitsumfeld. Damit wurde seitens der FAU an alles gedacht, was einen Bau für die Zukunft ausmacht. Und das kommt auch unserer gesamten Metropolregion Nürnberg zu Gute, die damit ein weiteres Stück attraktiver wird.“ Der Innenminister betonte, dass die Bayerische Staatsregierung fest entschlossen sei, die Grundlagen für die Innovationsstärke der Universität kontinuierlich zu verbessern: „Die FAU ist im Laufe der Zeit zu einem Leuchtturm von Wissenschaft und Forschung in der Region und in ganz Deutschland avanciert und setzt auch im Ausbau immer differenzierterer neuer Studiengänge Maßstäbe.“

Quelle: stmwk.bayern.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.