Kirchheim:

Landesgartenschau eröffnet am 15. Mai in Kirchheim

Unter dem Motto „Zusammen.Wachsen“ öffnet die 37. Bayerische Landesgartenschau am 15. Mai ihre Pforten in Kirchheim bei München. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte heute in der Gastgebergemeinde der diesjährigen Gartenschau: „Kirchheim startet in eine grüne Zukunft. Vor den Toren Münchens entsteht eine grüne Oase. Die Ortsteile Kirchheim und Heimstetten wachsen sprichwörtlich zusammen. Die Landesgartenschau ist der Auftakt für dauerhaft mehr Natur, mehr Erholung und mehr Lebensqualität im Osten der Landeshauptstadt. Der autofreie Ortspark wird die neue ‚grüne Lunge‘ Kirchheims. Mit mehr als 3.500 Veranstaltungen wird die diesjährige Landesgartenschau ein großartiges Ereignis in der Region.“ Das Gartenschau-Gelände ist über 10 Hektar groß und verbindet die im Zuge der Gemeindereform von 1978 zusammengefügten Gemeindeteile Kirchheim und Heimstetten.

Fünf Naturräume – Garten, Wildnis, Wasser, Wald und Wiese – wurden mit Ruhezonen und Spielbereichen auf dem Gelände angelegt. Flächenentsiegelungen, Neupflanzungen und der Ausbau vorhandener Grünstrukturen verbessern das Stadtklima, die Regenwasserversickerung und die Artenvielfalt. Eine mehr als 7.000 Quadratmeter große Wasserfläche, der „Parksee“ mit integrierten Schilfinseln, dient auch dem Hochwasserschutz. Zudem wurde ein Rad- und Fußwegenetz neu geschaffen. Ergänzend zum vorhandenen Gehölzbestand wurden rund 800 Bäume neu gepflanzt. Auf knapp 20.000 Quadratmetern gibt es Hecken-, Stauden- und Strauchpflanzungen.   Das Umweltministerium betreibt während der Gartenschau in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Umwelt einen Holzpavillon-Komplex mit der Ausstellung „Leben braucht Vielfalt“ und eine gärtnerisch gestaltete Freifläche auf insgesamt rund 850 Quadratmetern. In Kooperation mit rund 30 Aktionspartnern werden an 144 Gartenschautagen Aktionen im Pavillon und Führungen in der Freianlage stattfinden. Der Pavillon „Stockgeflüster“ wurde erstmals zur Landesgartenschau 2023 in Freyung errichtet.   Die Landesgartenschau 2024 dauert bis zum 6. Oktober. Das Umweltministerium und die EU haben die Schau mit jeweils rund 4 Millionen Euro gefördert. Kirchheim ist die erste bayerische Kommune, deren Investitionskosten für die Errichtung der Grün- und Erholungsanlage mit 80 Prozent gefördert werden können. Seit 1980 hat das Umweltministerium Gartenschauen mit insgesamt knapp 80 Millionen Euro gefördert. Dadurch wurden bislang über 530 Hektar dauerhafte Grün- und Erholungsflächen in Bayern geschaffen. Über 25 Millionen Gäste haben die Gartenschauen bisher besucht. Im Jahr 2025 ist Furth im Wald Ausrichter der Landesgartenschau.   Weitere Informationen zu Landesgartenschauen sind im Internet verfügbar unter www.stmuv.bayern.de/gartenschauen.htm.

Quelle: stmuv.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.