Deutschland – Litauen

Internationales / Stadtentwicklung
Deutschland und Litauen bekräftigen Zusammenarbeit im Bereich der
Energieeffizienz

In der litauischen Hauptstadt Vilnius haben die Auftaktgespräche für eine
stärkere Zusammenarbeit bei der energetischen Stadtsanierung zwischen dem
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
(BMUB) und dem Umweltministerium der Republik Litauen begonnen. Auf der
Konferenz „Steigerung der nationalen Energieeffizienz: Von der Sanierung
einzelner Mehrfamilienhäuser zur komplexen Wohnviertelsanierung“
bekräftigte Baustaatssekretär Gunther Adler die enge Zusammenarbeit bei
der energetischen Quartierssanierung in Litauen.

P1010974

Adler: „Ich freue mich, dass der in Deutschland bereits erfolgreich
erprobte Quartiersansatz für eine energetische Stadtsanierung in Litauen
auf so großes Interesse gestoßen ist. Natürlich gibt es in jedem Land
nationale Besonderheiten, aber ebenso gibt es aus der Praxis immer
Erfahrungen, von denen viele profitieren können. Deshalb möchten wir
gute Erfahrungen auch auf internationaler Ebene austauschen.“ Dabei
dient die Konferenz als Austausch mit Ministerpräsident Šeduva und
Umweltminister Treciokas.

Seit dem Jahr 2000 unterstützt das BMUB mit Mitteln des
Beratungshilfeprogramms (BHP) Projekte, die den Umweltschutz in den
Staaten Mittel- und Osteuropas stärken. In diesem Rahmen konnte das
Projekt „Energetische Quartiersanierung in Litauen“ durchgeführt
werden. Im Juli 2016 wurde mit dem Beschluss der litauischen Regierung zu
„Empfehlungen für das Verfahren zur Vorbereitung und Umsetzung von
Programmen zur Steigerung der Energieeffizienz in Quartieren“ ein
wesentliches Ziel umgesetzt.

Mit der Unterzeichnung eines Rahmenabkommens zwischen dem BMUB und dem
Um-weltministerium der Republik Litauen am Rande des Kongresses „Vom
Gebäude zum Quartier: Fünf Jahre KfW-Programm Energetische
Stadtsanierung“ am 22. Juni 2016 in Berlin wurde ein wichtiger Schritt
für eine weitere Zusammenarbeit getan.

Das Abkommen bildet die Grundlage, Investitionsmaßnahmen mit
Vorbildcharakter für mehr Umwelt- und Klimaschutz in Litauen zu fördern.
Am 30. August 2016 kommt die dafür eingesetzte Arbeitsgruppe zur
Identifizierung von konkreten Projekten erstmals in Vilnius zusammen. Im
Rahmen des Beratungshilfeprogramms wurden bereits erste Vorschläge
erarbeitet.

https://www.facebook.com/bmub.bund

https://www.instagram.com/bmub/

Quelle:bmub.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.