Berlin:
Vor­stel­lung der Son­der­brief­mar­ke und der 20-Eu­ro-Ge­denk­mün­ze „175 Jah­re Deutsch­land­lied“

Das Bundesministerium der Finanzen gibt im Oktober 2016 ein Sonderpostwertzeichen und eine 20-Euro-Gedenkmünze „175 Jahre Deutschlandlied“ heraus.

Werner Gatzer, Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, stellt die Briefmarke und die Gedenkmünze am kommenden Freitag auf Helgoland vor.

Die Präsentation findet am 26. August 2016 um 13.30 Uhr auf der Bühne Nordseeplatz, 27498 Helgoland statt.

Am 26. August 1841 verfasste der Dichter und Literaturprofessor August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) auf der damals britischen Insel Helgoland das „Lied der Deutschen“ als Ausdruck der Sehnsucht nach nationaler Einheit. Das mit der Melodie der Kaiserhymne Joseph Haydns (1732-1809) unterlegte Deutschlandlied wurde bereits am 1. September 1841 bei Hoffmann und Campe in Hamburg als Einzeldruck veröffentlicht. Hoffmann von Fallersleben hatte das dreistrophige Lied bewusst als demokratische Volkshymne konzipiert. Er trat damit für ein geeintes, freies Deutschland ein, das 1841 noch nicht existierte. Das Lied fiel rasch der Zensur zum Opfer. Erst 1922 erklärte Reichspräsident Friedrich Ebert (1871-1925) das Deutschlandlied zur deutschen Nationalhymne. Seit 1952 wird nur noch die auf der Briefmarke abgedruckte dritte Strophe als Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland gesungen.
(Text: Dorlis Blume, Deutsches Historisches Museum Berlin)

Marke-Deutschlandlied

@bundesfinazministerium.de

Die Sonderbriefmarke gestalteten Prof. Daniela Haufe und Prof. Detlef Fiedler aus Berlin. Der Entwurf für die 20-Euro-Gedenkmünze stammt von dem Künstler Claudius Riedmiller aus Stuttgart.

Das Thema „175 Jahre Deutschlandlied“ wird auf der Bildseite der Münze durch eine ausdrucksstarke Abbildung des Liedautors Hoffmann von Fallersleben und die ersten Worte der deutschen Nationalhymne – EINIGKEIT UND RECHT UND FREIHEIT – markant umgesetzt.

Die Wertseite zeigt einen Adler, den Schriftzug „BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND“, Wertziffer und Wertbezeichnung, das Prägezeichen „J“ der Hamburgischen Münze, die Jahreszahl 2016 sowie die zwölf Europasterne. Zusätzlich ist die Angabe „SILBER 925“ aufgeprägt.

Der glatte Münzrand enthält in vertiefter Prägung die Inschrift

„SIND DES GLUECKES UNTERPFAND…“

Die 20-Euro-Münze wird in den beiden Prägequalitäten Stempelglanz und

Spiegelglanz in einer Legierung von 925 Tausendteilen Silber und 75

Tausendteilen Kupfer hergestellt werden. Sie hat eine Masse von 18 Gramm und einen Durchmesser von 32,5 Millimetern. Die Münzen in der Prägequalität Stempelglanz werden zum Nennwert (20 Euro) in den Verkehr gebracht. Die Ausgabe der Münzen in der Sammlerqualität Spiegelglanz erfolgt zu einem über dem Nennwert liegenden Verkaufspreis.

Die Briefmarke ist ab 6. Oktober 2016 in den Verkaufsstellen der Deutschen Post AG erhältlich. Die 20-Euro-Münze wird vom gleichen Tag an in den Verkehr gebracht und kann bei der Verkaufsstelle für Sammlermünzen der Bundesrepublik Deutschland (VfS) sowie in den Filialen der Deutschen Bundesbank und zahlreichen Kreditinstituten erworben werden.

Quelle: bundesfinazministerium.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.