München:

Huml: Wasserqualität der bayerischen Badeseen meistens ausgezeichnet – Bayerns Gesundheitsministerin: In diesem Jahr wurden bislang nur drei Proben beanstandet

Bayerns Badeseen haben meistens eine ausgezeichnete Wasserqualität. Das zeigen Wasserproben, wie Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Starnberg mitteilte. Damit gibt es bei diesem Thema auch in diesem Jahr wieder eine gute Nachricht für Sommerurlauber in Bayern.

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Huml betonte: „Wir wollen gesundheitliche Risiken für die Badenden minimieren. Deshalb überwachen die Gesundheitsämter die bayerischen EU-Badestellen in der Badesaison. Es ist erfreulich, dass die Messergebnisse aus diesem Jahr die schon in den Vorjahren überwiegend hervorragende Wasserqualität bestätigen.“

Die Ministerin fügte hinzu: „Im Jahr 2016 wurden bisher 1122 Proben untersucht. Fast alle Ergebnisse bestätigten die größtenteils hervorragende Qualität der bayerischen Badegewässer. Nur drei Proben wurden aufgrund erhöhter Konzentrationen von Enterokokken-Darmbakterien beanstandet. Später entnommene Kontrollproben hatten jedoch wieder sehr gute Qualität.“

Die aktuelle Badegewässerkarte 2016 des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) weist alle 376 EU-Badestellen an 294 Seen in Bayern aus. Deren Wasserqualität wird im Zeitraum vom 15. Mai bis zum 15. September regelmäßig einmal im Monat von den örtlichen Gesundheitsämtern untersucht. Die Karte ist abrufbar unter http://www.lgl.bayern.de/gesundheit/hygiene/wasser/badeseen/karte_eubadestellen_bayern.htm.

Huml unterstrich: „Die Karte gibt einen Überblick über die Badestellen, die von den Gesundheitsämtern regelmäßig kontrolliert werden. Sie informiert außerdem über aktuelle Untersuchungsergebnisse.“

Die Ministerin erläuterte: „Insgesamt schneiden die bayerischen Seen im europäischen Vergleich überdurchschnittlich gut ab. Mehr als 94 Prozent der 376 EU-Badestellen im Freistaat sind aktuell als ‚ausgezeichnet‘ eingestuft. Damit liegen die bayerischen Badeseen zehn Prozentpunkte über dem EU-Durchschnitt.“

Vor und während der Badesaison werden pro Badestelle regelmäßig sechs Wasserproben entnommen. Das LGL untersucht die Proben auf Darmbakterien „Escherichia coli“ und „Intestinale Enterokokken“. Bei bestimmten Seen wird auch auf Blaualgen geachtet.

Für vereinzelt schlechtere Messergebnisse kann es verschiedene Ursachen geben. Typische Auslöser dafür können Verunreinigungen durch Wasservögel oder durch ein vorangegangenes Hochwasser sein. Werden zu hohe Werte festgestellt, ergreift das zuständige Gesundheitsamt die erforderlichen Maßnahmen. So können beispielsweise Warnschilder aufgestellt oder auch Badeverbote ausgesprochen werden. Die Messergebnisse sind auf der Homepage der jeweiligen Kreisverwaltungsbehörde öffentlich zugänglich.

Nach Ende der Badesaison werten die Fachleute der EU die Messergebnisse aus und bewerten das jeweilige Badegewässer. Grundlage hierfür sind die Messergebnisse der aktuell abgelaufenen und der drei vorangegangenen Badesaisons, mindestens jedoch 16 Gewässerproben.

Quelle: stmgp.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

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