München:

Bayerns Energieministerin Ilse Aigner begrüßt die heutige Entscheidung des Bundeskabinetts zur Reform des EEG

Aigner: „Der EEG-Kompromiss ist ein großer Erfolg für Bayern. Defizite beim Netzausbau liegen vor allem in Niedersachsen“

Bayerns Energieministerin Ilse Aigner begrüßt den heutigen Kabinettsbeschluss zum Erneuerbare-Energien-Gesetz. Aigner: Die Verhandlungen haben insgesamt und vor allem für Bayern zu guten Ergebnissen geführt, so die Ministerin.

Dank des Einsatzes der bayerischen Staatsregierung könne der Ausbau der Erneuerbaren nicht nur im Norden, sondern in ganz Deutschland fortgesetzt werden. Aigner: Die Energiewende wird effektiv und anspruchsvoll: Beim Ausbau der Erneuerbaren werden sowohl die Kosten als auch der Stand des Netzausbaus stärker berücksichtigt, Bürgerinteressen bekommen eine angemessene Bedeutung.

steckdose

Mit Blick auf bestehende Netzengpässe sieht Aigner vor allem die nördlichen Bundesländer in der Pflicht. Aigner: Die Windenergie im Norden wird wegen der Versäumnisse Niedersachsens beim Ausbau des dortigen Höchstspannungsnetzes gedrosselt. Das haben Berechnungen der Bundesregierung ergeben. Engpässe bestehen nicht vorrangig zwischen Nord und Süd, sondern im Norden selbst.

Die Entscheidung, den Ausbau der Erneuerbaren an die bestehende Netz­infrastruktur anzupassen, bezeichnet die Ministerin als vernünftig und konsequent. In Bayern werde der Ausbau weitergehen.

Zu möglichen Verzögerungen bei den Hochspannungsübertragungsleitungen sagt Aigner: Bayern wird  wie beim Bau der Thüringer Strombrücke – seinen Teil dazu beitragen, dass die Leitungen fertig werden. Die Erdverkabelung wird die Widerstände minimieren und deshalb die Umsetzung eher beschleunigen als verzögern.

Als großen Erfolg wertet Aigner den Kompromiss beim Thema Bioenergie: „Bestandsanlagen im Freistaat haben wieder eine Zukunft, auch ein weiterer Zubau ist möglich. Bioenergie bleibt eine wichtige Säule der bayerischen Energiewende.

Quelle: stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.