Memmingen:

Bayerns Justizminister Bausback sowie Innen- und Baustaatssekretär Eck beim Richtfest des Amtsgerichts Memmingen: Freistaat Bayern investiert 12 Millionen Euro – Hoher Sicherheitsstandard, ideale Arbeitsbedingungen und nachhaltiges Energiekonzept
Das Amtsgericht Memmingen bekommt ein neues Gerichtsgebäude. Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback und Innen- und Baustaatssekretär Gerhard Eck sind sich beim heutigen Richtfest einig: „Die vom Freistaat Bayern investierten rund 12 Millionen Euro sind gut angelegt: Mit dem Neubau verbinden wir Sicherheit, ideale Arbeitsbedingungen und ein nachhaltiges Energiekonzept.“ „Der klare kubische Baukörper behauptet sich exzellent gegenüber dem historischen Altbau, der barrierefreie Eingangsbereich ist großzügig verglast“, so Eck. Bausback lobte das zügige Voranschreiten des Neubaus: „Weniger als zwei Jahre nach dem Startschuss durch den Haushaltsausschuss des Landtages können wir hier den Rohbau des neuen Nebengebäudes bewundern. Allen Beteiligten, die an diesem zielstrebig vorangebrachten Projekt mitgewirkt haben, möchte ich meinen herzlichen Dank aussprechen.“ Voraussichtlich Anfang 2017 soll der Neubau feierlich eröffnet werden. +++

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Der Neubau mit einer Nutzfläche von über 2.000 Quadratmetern, der sich architektonisch eigenständig neben der historischen Bausubstanz des Hauptgebäudes behauptet, ersetzt den vorherigen Erweiterungsbau aus dem Jahr 1962. Der Neubau verfügt über zwei Unter- und drei Vollgeschosse. Dort sind insgesamt sechs Sitzungssäle untergebracht, in denen künftig alle Verhandlungen des Amtsgerichts stattfinden werden. Es entsteht zudem ein zentraler Eingang für das Amtsgerichtsgebäude an der Buxacherstraße, der allen modernen Sicherheitsanforderungen genügt. Darüber hinaus werden in dem neuen Anbau zahlreiche neue Büroräume für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter errichtet.

Baustaatssekretär Eck lobte besonders das nachhaltige Energiekonzept: „Neben einer ausgezeichneten Wärmedämmung der Wände, Decken und Fenster ermöglicht die Lüftungsanlage eine neunzigprozentige Wärmerückgewinnung. Kälte wird mit Brunnenwasser erzeugt, eine hauseigene Photovoltaikanlage deckt einen Teil des Strombedarfs. Wir leisten auf diese Weise einen beachtlichen Beitrag für mehr Energieeffizienz und für mehr Umweltschutz. Besonders freut es mich auch immer, wenn Firmen aus der Region bei EU-weiten Ausschreibungen Aufträge, wie hier zum Beispiel für die Baumeisterarbeiten, erhalten. Das beweist die Leistungsfähigkeit unserer mittelständischen Betriebe und sichert Arbeitsplätze vor Ort.“

Justizminister Bausback wandte sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtsgerichts, die während der Bauzeit teilweise umziehen, teilweise in unmittelbarer Nachbarschaft zur Baustelle arbeiten mussten: „Ich danke Ihnen für Ihre Geduld – Sie werden sie noch ein bisschen brauchen. Aber ich kann Ihnen sagen: Sie können sich auf das Resultat freuen! Mit dem Neubau wird die von unserem modernen Sicherheitskonzept angestrebte Trennung von Sitzungssaal- und Bürobereich voll umgesetzt. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die während der Baumaßnahme ihr Ausweichquartier in Memmingerberg aufschlagen mussten, können wieder in „ihr Stammhaus“ zurückkehren. Ich freue mich schon darauf, zu der geplanten feierlichen Eröffnung des Neubaus Anfang 2017 wieder nach Memmingen zu kommen!“

Quelle: stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.