München:

Huml wirbt für Ehrenamt in der Hospizarbeit – Bayerns Gesundheitsministerin: Ausschreibung für den Bayerischen Hospizpreis noch bis 15. Mai

Unter der Schirmherrschaft von Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml wird die Bayerische Stiftung Hospiz auch 2016 den Bayerischen Hospizpreis vergeben. Vorschläge können noch bis Mitte Mai eingereicht werden. Darauf hat die Ministerin am Freitag hingewiesen. Der Preis wird für das herausragende Engagement eines einzelnen ehrenamtlich Tätigen sowie an ein beispielhaftes Projekt in der Hospizbewegung verliehen.

Huml betonte: „Die Hospizbewegung in Bayern ist eine kraftvolle Bürgerbewegung. Auch in diesem Jahr wollen wir das große ehrenamtliche Engagement mit einem Preis würdigen. Mit dieser Auszeichnung möchten wir auch andere Menschen motivieren, die Hospizarbeit zu unterstützen.“

krankenhaus

Die Ministerin unterstrich: „Ehrenamtliche Helfer sind unverzichtbar für eine menschliche Gesellschaft. Im Hospiz- und Palliativbereich tragen sie maßgeblich dazu bei, dass Sterbende nicht nur in Frieden aus dem Leben scheiden, sondern auch bis zuletzt selbstbestimmt und in Würde leben können.“

Huml ergänzte: „Es darf schwerstkranken und sterbenden Menschen nicht das Gefühl vermittelt werden, dass sie der Gesellschaft zur Last fallen. Vielmehr muss ihnen ein Leben in Würde und möglichst ohne Schmerzen bis zuletzt möglich sein. Bayern treibt deshalb den Ausbau der Palliativ- und Hospizversorgung voran.“

Die Ministerin fügte hinzu: „Das Sterben sollte stärker als Teil des Lebens betrachtet werden – als ein Vorgang, der weder künstlich verlängert noch verkürzt werden soll.“ Huml bekräftige ihre Absage an eine aktive Sterbehilfe. Auch Möglichkeiten zur geschäftsmäßigen assistierten Selbsttötung dürften nicht eröffnet werden.

Der Bayerische Hospizpreis war 2014 zum ersten Mal verliehen worden. Die Preisverleihung findet in diesem Jahr am 08. Oktober 2016 in Augsburg statt. Vorschläge können noch bis zum 15. Mai 2016 eingereicht werden bei:

Bayerische Stiftung Hospiz
Hegelstraße 2, 95447 Bayreuth,
hospiz@zbfs.bayern.de

Quelle: stmgp.bayern.de

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.