München:

Scharf: Ressourcenkönige gesucht
Schulwettbewerb zum Ressourcenschutz gestartet

Ein zukunftsorientierter Umgang mit endlichen Ressourcen und eine effiziente Kreislaufwirtschaft tragen dazu bei, dass die Umwelt geschützt und das Klima geschont wird. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf anlässlich des am kommenden Montag beginnenden bayernweiten Schulwettbewerbs „Ressourcenkönige – ein Königreich für Wertstoffe“. „Der Schulwettbewerb will junge Menschen dazu ermuntern, sich mit dem Schutz natürlicher Ressourcen und dem Erhalt unserer Lebensgrundlagen auseinanderzusetzen. Wir müssen unsere Einstellung zu Rohstoffen ändern. Bei einem weiter wie bisher schwimmt bald mehr Plastik in den Weltmeeren als Fische. Wir dürfen nicht zulassen, dass Müll bis in die Tiefen des Meeres vordringt oder wir unseren Müllbergen nicht mehr Herr werden. Gleichzeitig droht bei vielen Rohstoffen eine Knappheit“, so Scharf. Schülerinnen und Schüler – begleitet von ihren Lehrkräften – sollen durch den neuen Wettbewerb sensibilisiert werden, wie sie durch ihr eigenes Verhalten sowie ihren Konsum dazu beitragen können, den Verbrauch von Rohstoffen zu begrenzen. Dazu werden neben den Schülerinnen und Schülern auch die Lehrkräfte eingeladen, sich aktiv mit ihren Beobachtungen und Ideen einzubringen und eine konkrete Idee zum Ressourcenschutz zu entwickeln und zu präsentieren. An dem Wettbewerb können weiterführende Schulen ab der 5. Jahrgangsstufe in öffentlicher und privater Trägerschaft teilnehmen und ihre Bewerbung bis zum 13. Mai 2016 online ab Montag unter www.ressourcenkoenige.bayern.de einreichen. Über 3.500 Schulen in Bayern werden angeschrieben und zum Mitmachen angehalten. Unter den besten Beiträgen werden drei Bayernsieger gekürt und 49 Gewinne vergeben.

schule

Bereits heute übersteigt die Nutzung natürlicher Ressourcen deren Regenerationsfähigkeit. Ein Ziel der Bayerischen Nachhaltigkeitsstrategie ist es, den Rohstoffverbrauch von derzeit rund 20 Tonnen auf 13 Tonnen pro Kopf und Jahr zu senken. Dass Bayern auf dem richtigen Weg ist, zeigt auch die kürzlich erschienene Abfallbilanz: 2014 wurden bayernweit über 4,5 Millionen Tonnen Wertstoffe erfasst und anschließend stofflich, energetisch oder biologisch verwertet. Dies entspricht einer Menge von rund 360 Kilogramm pro Einwohner. Die Verwertungsquote in Bayern lag damit 2014 bei 74 Prozent. 1990 lag sie noch bei rund 30 Prozent. Scharf: „Bayern soll bis 2020 das Land werden, das am effizientesten mit den natürlichen Ressourcen umgeht. Forschungsgeist und Innovationskraft sind gefragt. Daher etablieren wir ein Ressourceneffizienz-Zentrum. Darüber hinaus haben wir die Projektverbunde ForCycle und BayBiotech aus der Taufe gehoben, welche den Weg hin zu einer Rohstoffwende ebnen sollen.“

Quelle: stmuv.bayern.de

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.