München:

„IT-Ausbildung an Hochschulen stärken“ – Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle: 2,72 Millionen Euro für neun Maßnahmen an bayerischen Universitäten und Hochschulen zur Entwicklung IT-spezifischer Lehrangebote

„Wir fördern neun Maßnahmen von Universitäten und Hochschulen zur Entwicklung IT-spezifischer Lehrangebote mit rund 2,72 Millionen Euro und stärken so die IT-Ausbildung an Hochschulen“, freute sich Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle anlässlich der Vorstellung der ausgewählten Vorhaben aus einem ersten Wettbewerb in München. Spaenle weiter: „Die Maßnahmen zeichnen sich besonders durch ihre hohe Integration in das bestehende Lehrangebot, durch ihre klare Orientierung an den Zielgruppen und durch eine teils hochschulübergreifende Zusammenarbeit aus.“

foerderung

Die Maßnahmen im Einzelnen:

– Digitale Geisteswissenschaften und Internet (Universitäten Passau und Bamberg)
– Digitale Datenanalyse in den Geisteswissenschaften (Universität München)
– IT-Grundlagen im Baukastensystem mit E-Assessment (Universität Würzburg)
– Zielgruppenorientierte IT-Ausbildung für Nebenfachstudierende (Universität München)
– Fächerspezifische IT-Grundausbildung für Lehramtsstudierende in Deutsch und Biologie (Universität München)
– Onlineseminar Informationstechnische Kenntnisse für Lehrer (Universität Regensburg)
– eLaBB – eLearning @ Biologie (Universitäten Erlangen und Würzburg, Hochschule Ansbach)
– IT-Projektkompetenz für Geistes-, Sozial- und Sprachwissenschaftler (Technische Hochschule Deggendorf, Technische Hochschule Nürnberg, Universität Passau)
– Qualifikation Arbeitswelt 4.0 (Hochschule München)

Die Förderung ist Teil der Initiative „Bayern digital“ der Bayerischen Staatsregierung. Als eine Säule des Programms „Digitaler Campus Bayern“ sollen neue IT-Lehrangebote entwickelt und implementiert werden. Damit soll die IT-Grundausbildung an den Hochschulen beispielsweise in „IT-fernen“ Studiengängen breiter angelegt bzw. sollen in bestehenden oder neuen Studiengängen vertiefte IT-Kompetenzen vermittelt werden.

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.