München:

Huml: Psychische Erkrankungen dürfen kein Tabuthema sein – Bayerns Gesundheitsministerin zum Welttag der seelischen Gesundheit am 10. Oktober

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat anlässlich des Welttags der seelischen Gesundheit am 10. Oktober für Offenheit im Umgang mit psychischen Erkrankungen geworben. Die Ministerin betonte am Freitag: „Mein Ziel ist es, die Versorgung der Betroffenen weiter auszubauen. Wichtig ist dabei, dass Hilfsangebote auch angenommen werden. Deshalb dürfen psychische Erkrankungen kein Tabuthema sein.“

Huml verwies darauf, dass die Arbeit an Eckpunkten zu einem neuen bayerischen Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz (PsychKHG) gut voranschreitet. An dem hierfür gegründeten Runden Tisch sind neben zahlreichen Experten auch die gesundheits- und sozialpolitischen Sprecher der im Landtag vertretenen Parteien sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände beteiligt. Für den Dezember ist ein erneutes Treffen der Ministerin mit dem Gremium geplant, bei dem die bis dahin vorliegenden Ergebnisse der Arbeitsgruppen besprochen werden sollen.

krankenhaus

Huml erläuterte: „Seit April dieses Jahres erarbeitet der Runde Tisch die Eckpunkte zum neuen Gesetz. Das Gremium hat fünf thematische Arbeitsgruppen gebildet, die sich hocheffizient um einzelne Themenbereiche kümmern. Voraussichtlich können bereits Anfang 2016 die Eckpunkte vorgelegt werden.“

Huml unterstrich: „Wir streben auch Fortschritte bei der Prävention an. Mein Ziel ist ferner, die Rechte psychisch kranker Menschen zu stärken. Zwangsunterbringungen in psychiatrischen Einrichtungen sollen so weit wie möglich vermieden werden.“

In Bayern steht ein vielfältiges Versorgungsangebot für Menschen mit psychischen Störungen zur Verfügung. In den vergangenen vier Jahrzehnten haben der Freistaat und die Kommunen mit rund 1,7 Milliarden Euro den Ausbau und die Modernisierung der psychiatrischen Kliniken gefördert. In den kommenden Jahren sind weitere Investitionen von insgesamt rund 84 Millionen Euro eingeplant.

Die Ministerin ergänzte: „Mein Ziel ist der Ausbau moderner Versorgungsstrukturen und wohnortnaher Behandlungsmöglichkeiten. Gleichzeitig ist es wichtig, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen frühzeitig medizinische Hilfe in Anspruch nehmen. Denn: Die meisten Krankheiten können heute effektiv behandelt werden.“

Quelle:stmgp.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.