München:

Huml warnt vor giftigen Pilzen – Bayerns Gesundheitsministerin: Rund 100 Pilzarten in Bayern sind gesundheitsschädlich

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat zum Start der Schwammerlsaison vor Sorglosigkeit beim Sammeln von Pilzen gewarnt. Huml betonte am Sonntag: „Es gibt in Bayern rund 100 Pilzarten, die als gesundheitsschädlich gelten. Bis zu acht Arten werden sogar als tödlich giftig eingestuft. Um gefährliche Vergiftungen zu vermeiden, sollten Pilzsammler nur ihnen bekannte Pilze essen.“

Hilfe und Beratung bei einem Verdacht auf Pilzvergiftung kann rund um die Uhr beim Giftnotruf in München unter der Nummer 089/19240 eingeholt werden. Der Notruf ist an die toxikologische Abteilung des Klinikums rechts der Isar angegliedert.

pilze

Huml, die auch Ärztin ist, erläuterte: „Wenn Übelkeit, Erbrechen und Durchfall nach dem Verzehr von Pilzen auftreten, sollte man sich unbedingt an einen Arzt wenden oder den Giftnotruf anrufen. Luftnot, Schwindel oder Schweißausbrüche können ebenfalls Hinweise auf eine Pilzvergiftung sein. Auch erst nach sechs bis acht Stunden, in seltenen Fällen sogar nach einer Woche, können Magen-Darm-Beschwerden auf eine Vergiftung hinweisen. Allerdings kann es sich bei solchen Beschwerden auch um eine Pilzunverträglichkeit oder um eine Lebensmittelvergiftung handeln. Das sollte man in jedem Fall klären.“

Die Ministerin fügte hinzu: „Es ist auch für erfahrene Sammler nicht immer leicht, schmackhafte Speisepilze von unbekömmlichen Doppelgängern zu unterscheiden. Auch ein Abgleich mit Bildern in einem Pilzführer hilft nicht immer weiter. Wenn man unsicher ist, sollte man sich von einem Experten beraten lassen.“

Experten werden auch häufig nach der Radioaktivität in Wildpilzen gefragt, die nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl am 26. April 1986 auch in bayerischen Böden vorhanden ist. Hier sind die Messergebnisse sehr unterschiedlich. Grundsätzlich empfiehlt die Gesellschaft für Ernährung, den Verzehr von Wildpilzen auf 250 Gramm pro Woche zu beschränken. Pilze können auch Schwermetalle wie Blei, Quecksilber und Cadmium enthalten.

Quelle:stmgp.bayern.de

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.