Berlin:

Klimaschutz/Emissionshandel
Hendricks: Reform des Emissionshandels schafft Planungssicherheit und
effizienten Klimaschutz

Acht EU-Mitgliedstaaten setzen sich für eine zügige und umfassende
Überarbeitung der Emissionshandels-Richtlinie ein. Heute
veröffentlichten die Mitglieder der sogenannten „Green Growth Group“
ein gemeinsames Schreiben an die EU-Kommission.

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Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Die Einführung der
Markstabilitätsreserve war ein erster wichtiger Schritt zu einer
wirksamen Reform des Emissionshandels. Darauf aufbauend steht nun die
Überarbeitung der Emissionshandels-Richtlinie für die Zeit bis 2030 an.
Wir brauchen ein System, das wirksame Anreize für Klimaschutz setzt,
damit wir unsere Klimaziele möglichst effizient erreichen. Und wir
brauchen frühzeitig Planungssicherheit, damit Unternehmen die richtigen
Investitionsentscheidungen treffen können.“

Die Ministerinnen und Minister betonen in ihrem Statement, es müsse eine
angemessene Balance geben zwischen einem ambitionierten Klimaschutz und
den Wettbewerbs-Anliegen der europäischen Industrie. Dafür ist es aus
Sicht der Unterzeichner wichtig, gezielt diejenigen Sektoren zu
unterstützen, bei denen ein erhebliches Risiko besteht, dass Unternehmen
ihre Produktion in andere Länder verlagern und dort kostenlos CO2
ausstoßen. Nötig sei eine umfassende Reform, die Planungssicherheit für
Unternehmen und Investoren schaffe.

Die Staats- und Regierungschefs der EU hatten im Oktober 2014
Klimaschutzziele für 2030 beschlossen, auch mit Blick auf den
Emissionshandel. Diese Beschlüsse müssen nun umgesetzt werden. Es wird
erwartet, dass die Kommission ihren Reform-Entwurf in Kürze vorlegt.

Die Unterzeichner gehören der „Gruppe für Grünes Wachstum (Green
Growth Group) an, die sich für eine ambitionierte Klima- und
Energiepolitik in der EU engagiert. Neben Ministerin Hendricks haben auch
Ministerinnen und Minister aus Estland, Großbritannien, Italien, den
Niederlanden, Portugal, Slowenien und Spanien sowie Norwegen als
Beobachter unterzeichnet.

Das Statement (englisch) finden Sie unter: www.bmub.bund.de/N52034

 

Quelle: bmub.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.