München:

Bayerns Justizministerin Beate Merk begrüßt geplante Einführung des Warnschussarrests für jugendliche Straftäter

Bayerns Justizministerin Dr. Beate Merk begrüßt
die heute laut Medienberichten vom Bundeskabinett beschlossene
Einführung eines Warnschussarrests für jugendliche
Straftäter. „Hierfür hat sich Bayern seit langem
intensiv eingesetzt“, so Merk. „Und wie es jetzt aussieht
mit Erfolg.“ Der Warnschussarrest, der neben einer
zur Bewährung ausgesetzten Freiheitsstrafe verhängt
werden kann, könne für den Richter ein ganz wichtiges
Instrument sein, um einem Jugendlichen oder Heranwachsenden
die Bedeutung einer Bewährungsstrafe vor Augen zu
stellen und frühzeitig anzuzeigen, was Freiheitsentzug
bedeutet. „Viele Jugendliche sehen sonst ein Bewährungsstrafe
als ‘Freispruch zweiter Klasse‘ an und gehen mit
dem Gefühl aus dem Gerichtssaal, dass der Straftat
keine Sanktion folgt. Dem kann mit einem Warnschussarrest
wirksam begegnet werden. dem Jugendlichen wird das
Signal gegeben: Bis hierhin und nicht weiter.“

 

Merk
teilt auch nicht die teilweise geäußerten Bedenken,
dass ein Warnschussarrest keinen Sinn mache, weil Jugendliche,
gegen die eine Bewährungsstrafe verhängt wird, zumeist
ohnehin schon vorher für vorangegangene Taten einen
Arrest verbüßt hätten und damit bereits vorgewarnt
seien. „Es gibt viele Fälle, in denen die Schwere
der Tat die Verhängung einer Freiheitsstrafe gebietet,
ohne dass der Jugendliche vorher bereits straffällig
geworden ist. Für diese Fälle müssen wir den Instrumentenkasten
des Richters vervollständigen und ihm so die passenden
Möglichkeiten an die Hand geben.“

Quelle: justiz.bayern.de

 

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.