Kehlheim – München:

„350.000 Euro für die älteste klösterliche Niederlassung in Bayern“ – Staatssekretär Bernd Sibler gibt weiteren Zuschuss für den Erhalt der Benediktinerabtei Weltenburg bekannt
Insgesamt über 1,1 Millionen Euro aus dem Entschädigungsfonds

„Mit weiteren 350.000 Euro aus dem Entschädigungsfonds unterstützen wir den Erhalt der ältesten klösterlichen Niederlassung in Bayern, der Benediktinerabtei Weltenburg“, gab Wissenschafts- und Kunststaatssekretär heute in München bekannt. „Ich freue mich sehr, dass wir mit nun insgesamt über 1,1 Millionen Euro seit 2012 die Instandsetzung des Torbaus und des Gästetraktes im Donauflügel kraftvoll unterstützen können.“ Im Gästetrakt werden die Zimmer modernisiert, die Gebäudetechnik erneuert sowie das Dachwerk und die statischen Schäden saniert. Die Doppeltoranlage soll in Zukunft dem Gästehaus vor allem als Rezeption dienen.
Gravierende bauliche Schäden an Torbau und Gästehaus des Klosters hatten bauliche Maßnahmen notwendig gemacht. Bereits 2012 wurden dafür 760.000 Euro aus dem Entschädigungsfonds zum Schutz und zur Pflege der bayerischen Denkmäler bereitgestellt.

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„Wichtiger Bestandteil unserer bayerischen Kultur“
„Die Abtei Weltenburg ist nicht nur eine touristische Attraktion in einzigartiger Lage, die weit über Niederbayern hinaus bekannt ist“, betonte Staatssekretär Sibler. „Sie ist dank des vielfältigen Engagements der Benediktiner auch ein echter Mittelpunkt des sozialen Miteinanders und ein wichtiger, nicht mehr wegzudenkender Bestandteil unseres bayerischen Kulturlebens.“
Das Kloster Weltenburg wurde um das Jahr 600 gegründet. Nach der Auflösung 1803 im Zuge der Säkularisierung wurde es durch König Ludwig I. von Bayern im Jahr 1842 als Priorat wiedererrichtet und von Mönchen aus Metten besiedelt. 1913 erhob der damalige Prinzregent Ludwig das Kloster Weltenburg zur Abtei.

Quelle: stmbw.bayern.de

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.