München:

Auch 2014 erfolgreiche Bilanz der Ausbildungsmaßnahmen in den bayerischen Justizvollzugsanstalten / Justizminister Bausback: „Ausbildung ist wesentliche Stütze auf dem Weg zu gelungener Resozialisierung!“
Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback hat heute die aktuelle Bilanz der Ausbildungsmaßnahmen für Gefangene im Jahr 2014 vorgestellt. „Im vergangenen Jahr wurden in den bayerischen Justizvollzugsanstalten insgesamt 4.825 Gefangene ausgebildet, davon 481 in einem anerkannten Ausbildungsberuf, also z.B. als Bäcker, Koch oder Schreiner. 1.875 absolvierten eine sonstige berufliche Ausbildung, z.B. als Gebäudereiniger, Gabelstaplerfahrer oder Schweißer. 2.469 profitierten von außerberuflichen Ausbildungsmaßnahmen, indem sie sich etwa auf Schulabschlüsse und sonstige anerkannte Bildungsabschlüsse vorbereiteten“, so der Minister.

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Bausback weiter: „Es freut mich ganz besonders, dass 83 Ausgebildete die Gesellen- bzw. Facharbeiterprüfung erfolgreich abgelegt und dabei ganz überwiegend gute und befriedigende Ergebnisse erzielt haben. Siebenmal wurde sogar die Traumnote „sehr gut“ erreicht. Genauso erfreulich ist: 166 Gefangene haben einen Schulabschluss erworben – und zwar vom erfolgreichen Abschluss der Mittelschule bis hin zur Hochschul- und Fachhochschulreife!“

„Die insgesamt positiven Zahlen zeigen mir: Viele Gefangenen packen die Chancen, die ihnen der Vollzug bietet, beim Schopf und nutzen sie gewinnbringend!“ Bausback betont, dass die Ausbildung keineswegs ausschließlich dem Einzelnen zugutekommt: „Indem wir im Vollzug eine breite Palette an Ausbildungsmöglichkeiten anbieten und alles in unserer Macht stehende dafür tun, dass die Gefangenen die Ausbildung erfolgreich abschließen können, schaffen wir ganz entscheidende Voraussetzungen für ihre spätere Wiedereingliederung in die Gesellschaft. Denn die Erfahrungen aus dem Vollzug zeigen: Durch die Ausbildung können entscheidende Weichen dafür gestellt werden, dass die Gefangengen nach ihrer Entlassung ihren Lebensunterhalt selbst verdienen können.“

Bayerns Justizminister resümiert: „Die Ausbildung der Gefangenen ist damit eine wesentliche Stütze, um die gesetzlichen Aufgaben des Vollzuges, Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten und Resozialisierung, zu erfüllen. Beide Aufgaben sind letztlich zwei Seiten ein und derselben Medaille. Denn: Der Schutz der Allgemeinheit wird am besten dadurch erreicht, dass die Gefangenen resozialisiert werden und auf diese Weise ein Rückfall verhindert werden kann!“

Quelle:stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.