München:

Scharf: 2,5 Millionen Euro für Vertragsnaturschutz im Wald – Antragstellung bis 31. März möglich

Der Schutz des Naturreichtums in den Bayerischen Wäldern durch freiwillige Maßnahmen soll deutlich ausgeweitet werden. Im Jahr 2015 wird deshalb das Vertragsnaturschutzprogramm Wald neu aufgelegt. Dazu betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf: „Das Programm ist ein wesentliches Instrument der Naturschutzpolitik in Bayern. Es leistet einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz im Wald. Unser Ziel ist Naturschutz im gesellschaftlichen Konsens. Den erfolgreichen bayerischen Weg des kooperativen Naturschutzes wollen wir konsequent weiterverfolgen. Im Jahr 2015 stehen für Maßnahmen im Wald 2,5 Millionen Euro zur Verfügung.“ Das Vertragsnaturschutzprogramm Wald honoriert freiwillige Naturschutzleistungen privater oder körperschaftlicher Waldbesitzer, beispielsweise den Erhalt von Biotopbäumen. Auf diese Weise werden ökologisch wertvolle Waldlebensräume erhalten und verbessert, die auf eine naturschonende Bewirtschaftung angewiesen sind oder auf deren Bewirtschaftung ganz verzichtet werden soll. Davon profitieren seltene Tiere und Pflanzen wie Maivogel, Eremit oder die Borstige Glockenblume. Damit sollen wichtige Akzente für die Umsetzung des Europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000 sowie des Biodiversitätsprogramms Bayern 2030 gesetzt werden.

waldweg

Mit der Neuauflage des Programms wird das Modell inhaltlich weiterentwickelt. So werden die Laufzeiten der Vereinbarungen bei einigen Maßnahmen verlängert und damit die ökologische Wirksamkeit erhöht – bei gleichzeitig höherer Planungssicherheit für die Waldbesitzer. Erstmalig werden auch uralte Laub- und Nadelmischwälder in den Vertragsnaturschutz aufgenommen. Bislang war diese Maßnahme weitgehend auf Moor-, Schlucht- und Auwälder beschränkt. Mit der Erhöhung der Prämien und der teilweisen Umstellung auf eine einmalige Auszahlung zu Beginn des Verpflichtungszeitraums bietet das neue Programm außerdem attraktivere Förderkonditionen.

Zuletzt waren 14.000 Hektar Privat- und Körperschaftswälder im Vertragsnaturschutzprogramm Wald. Das Umweltministerium hat dafür 1,2 Millionen Euro im Jahr ausgegeben. Die Abwicklung erfolgt wie bisher in Zusammenarbeit von Naturschutz- und Forstverwaltung. Eine Antragstellung ist bis 31. März 2015 möglich.

Quelle:stmuv.bayern.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.