München:

Zusammengehörigkeit stiften, Identität bilden – Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle eröffnet neue Bewerbungsrunde für das immaterielle Kulturerbe – Traditionen und Riten garantieren Erhalt von Kultur und Brauchtum
Am morgigen Montag, 2. März 2015, beginnt in Bayern die neue Bewerbungsrunde für das immaterielle Kulturerbe. Bis zum 30. Oktober 2015 können Gruppen und Gemeinschaften, die eine kulturelle Ausdrucksform praktizieren, unmittelbar beim Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst die Aufnahme in das bayerische und das bundesweite Verzeichnis beantragen.

Zuletzt waren im Dezember 2014 auf Vorschlag von Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle die Limmersdorfer Lindenkirchweih und die Passionsspiele von Oberammergau für Bayern in das nationale UNESCO-Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden. Kulturelles Erbe umfasst nicht nur „dingliche“ Baudenkmäler, sondern auch lebendige Traditionen und Riten, die Identität und ein kulturelles Zusammengehörigkeitsgefühl stiften, wie zum Beispiel Musik, Tanz, Bräuche, Feste oder Handwerkstechniken. Immaterielles Kulturerbe stärkt so den sozialen Zusammenhalt in der Gemeinschaft.

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Menschen haben die Schlüsselrolle inne. Sie geben die Ausdrucksformen des immateriellen Kulturerbes von Generation zu Generation weiter und garantieren somit den Erhalt von Kultur und Brauchtum.

Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren gibt es auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst (www.km.bayern.de), der Deutschen UNESCO-Kommission (www.unesco.de) und beim Bayerischen Landesverein für Heimatpflege, Ludwigstraße 23 Rgb., 80539 München.
Bayern kann nach Abschluss der Bewerbungsfrist Ende Oktober 2015 insgesamt vier Bewerbungen auswählen und für eine Aufnahme in das nationale Verzeichnis vorschlagen. Fachexperten begleiten den Prozess auf Bundes- und auf Landesebene. Eine Eintragung in das nationale Verzeichnis ist wiederum Voraussetzung für eine internationale Nominierung. Ende 2016 werden auf diesem Wege voraussichtlich erstmals zwei deutsche Vorschläge durch ihre Aufnahme internationale Aufmerksamkeit erlangen.

Quelle: stmbw.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.