München:

Scharf: Weitere 36 Millionen Euro für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in Bayern

Der Freistaat fördert im Jahr 2015 den Ausbau der Trink- und Abwasseranlagen in den Kommunen mit weiteren 36,6 Millionen Euro. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf zum Start des Förderprogramms: „Die öffentliche Wasserversorgung ist ein Erfolgskapitel bayerischer Umweltpolitik. Reines Wasser aus dem Hahn ist ein wesentliches Element für die hohe Lebensqualität in Bayern. Der Freistaat ist ein starker Partner der Kommunen. Dank der hohen Investitionen in Trink- und Abwasseranlagen setzen Freistaat und Kommunen seit Jahrzehnten hohe Standards für eine hervorragende Gewässerqualität.“ Mit dem Programm des Bayerischen Umweltministeriums können im Jahr 2015 insgesamt 129 Baumaßnahmen von Städten und Gemeinden gefördert werden, davon 86 aus dem Bereich der Wasserversorgung und 43 aus dem Bereich der Abwasserentsorgung. Zwei Drittel der für die Wasserversorgung berücksichtigten Fördermittel fließen 2015 nach Niederbayern. Bei der Abwasserentsorgung wird mit über 40 Prozent der größte Anteil für Projekte in Oberbayern zur Verfügung gestellt. Insgesamt haben die Projekte ein Investitionsvolumen von rund 109 Millionen Euro. Mit dem aktuellen Förderprogramm befindet sich Bayern auf der Zielgeraden beim Ausbau der Infrastruktur bei der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Die Erschließung ist nach Realisierung der jetzt angemeldeten Projekte nahezu flächendeckend abgeschlossen.

An die zentrale Trinkwasserversorgung sind 99,1 Prozent der Bürger angeschlossen, an die kommunalen Kläranlagen knapp 97 Prozent. Der Freistaat hat den Kommunen in den vergangenen 60 Jahren über 12 Milliarden Euro an Zuwendungen für den Bau von Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsanlagen gewährt. Die Kommunen haben im gleichen Zeitraum zusätzlich über 45 Milliarden Euro investiert. Das Abwasser der restlichen drei Prozent der Bevölkerung wird dauerhaft durch Kleinkläranlagen entsorgt. Für deren Bau und die Nachrüstung hat Bayern in den vergangenen zehn Jahren rund 175 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Durch die sehr gute Reinigungsleistung der bayerischen Kläranlagen weisen rund drei Viertel der Fließgewässer in Bayern im Hinblick auf die organische Belastung einen guten oder sehr guten Zustand auf. Alle bayerischen Seen haben Badegewässerqualität.

Quelle:stmuv.bayern.de

himmel 2

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.