Kulmbach:

Weißwürste mit Schwarzwurzel
Bundesminister Schmidt besucht Max-Rubner-Institut am Standort Kulmbach

Bundesernährungsminister Christian Schmidt hat am Freitag den Standort Kulmbach des Max-Rubner-Instituts (MRI), Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel besucht. Bei einem Rundgang mit dem MRI-Präsidenten Prof. Dr. Gerhard Rechkemmer informierte sich der Minister über laufende Forschungsprojekte des dortigen Instituts für Sicherheit und Qualität bei Fleisch. Schmidt betonte, dass die Politik bei ihren Entscheidungen auf die objektiven Erkenntnisse der Wissenschaft angewiesen sei und bedankte sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des MRI für ihre Arbeit. „Das Max-Rubner-Institut ist mit seiner Arbeit ganz nah dran am Alltag der Menschen. Sie forschen entlang der gesamten Produktions- und Konsumkette, vom Stall bis in die Mägen der Verbraucher“, so Schmidt.

Am Standort Kulmbach wird zur Sicherheit und Qualität von Fleisch geforscht. Einer der Schwerpunkte widmet sich der tierschutzgerechten Betäubung von Schweinen vor der Schlachtung. Derzeit wird an einem Verfahren gearbeitet, die Schweine mittels Helium schonend zu betäuben. Um den Tierschutz geht es auch in einem Projekt zur Ermittlung des Geruchs von Eberfleisch. Spätestens 2019 werden die Forschungsergebnisse in diesem Bereich für Schweinehalter interessant, denn dann dürfen Ferkel nur noch mit Betäubung kastriert werden. Wird auf die Kastration verzichtet, kann Eberfleisch mitunter einen störenden Geruch und Geschmack entwickeln. Dieses Fleisch muss im Schlachtprozess möglichst lückenlos, sicher und schnell gefunden werden. An einer technischen Lösung für diese Fragestellung arbeiten die MRI-Wissenschaftler ebenfalls.

Zum Abschluss seines Rundgangs konnte sich Minister Schmidt dann noch persönlich von der Schmackhaftigkeit von Weißwürsten aus der hauseigenen Produktion des MRI überzeugen. Das Besondere: Diese Würste haben weniger Kalorien, denn der Fettanteil wurde reduziert und durch die Zugabe von Schwarzwurzel ersetzt.

Quelle:bmel.bund.de

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Von redaktion

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.