Augsburg:

Bayerns Justizminister weiht neue Räumlichkeiten der Augsburger Justiz ein / Bausback: „Eine funktionierende Justiz braucht gute Rahmenbedingungen für ihre Arbeit.“
Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback hat heute gemeinsam mit Finanzstaatssekretär Johannes Hintersberger das neue Dienstgebäude der Augsburger Justiz in der Schaezlerstraße 13 feierlich seiner Bestimmung übergeben. „Eine funktionierende Justiz braucht gute Rahmenbedingungen für ihre Arbeit. Das gilt sowohl im personellen als auch im baulichen Bereich“, so Bausback. „In Augsburg – dem drittgrößten Justizstandort in Bayern – ist die Zahl der Beschäftigten in der Justiz in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Diese Entwicklung sehe ich natürlich sehr positiv. Sie hat allerdings dazu geführt, dass der Raum an der einen oder anderen Stelle knapp geworden ist. Umso mehr freue ich mich, dass wir mit der Einweihung des neuen Mietgebäudes in der Schaezlerstraße für den Bereich der Zivilrechtspflege Abhilfe leisten können.“

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Das neue Dienstgebäude wird künftig das Registergericht, die Zwangsvollstreckung sowie das Insolvenzgericht des Amtsgerichts Augsburg beherbergen, die bislang im Hauptgebäude „Am Alten Einlaß“ bzw. im Justizgebäude in der Fuggerstraße 10 untergebracht waren. Soweit Sitzungen stattfinden – vor allem im Bereich der Zwangsversteigerung – werden diese auch weiterhin in den Sitzungssälen „Am Alten Einlaß“ durchgeführt. „Mit der Anmietung in der Schaezlerstraße haben wir eine passende Lösung gefunden, die geradezu ein Glücksfall für die Augsburger Justiz ist“, so Bausback „Vom Hauptgebäude ist das neue Dienstgebäude nur ca. 120 m fußläufig entfernt. Die mit der Aufteilung auf verschiedene Gebäude stets verbundenen Einschränkungen im funktionalen Arbeitsablauf werden so auf ein Minimum reduziert.“

Der Minister abschließend: „Mit dem neuen Dienstgebäude wird sich die Raumsituation im Bereich der Zivilrechtspflege spürbar verbessern. Das ist eine gute Nachricht für die Augsburger Justiz!“

Hintergrund:

In dem neuen Dienstgebäude in der Schaezlerstraße 13 stehen für die Justiz vom Erdgeschoss bis zum 2. Obergeschoss insgesamt gut 1.600 m² an Büroflächen zur Verfügung. Hinzu kommen im Untergeschoss noch 247 m² für Registratur sowie 7 Kfz-Stellplätze.

Quelle:stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.