Würzburg:

Huml baut mobile Versorgung älterer Patienten aus – Bayerns Gesundheitsministerium unterstützt neues Reha-Angebot in der Region Würzburg

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml baut die mobile Versorgung von älteren Patienten aus. Huml betonte am Mittwoch: „Es gibt Patienten, die für eine erfolgreiche Rehabilitation unbedingt ihre vertraute Umgebung zu Hause benötigen. Diesen Menschen mit erheblichen psychischen oder physischen Beeinträchtigungen wollen wir helfen. Deshalb fördern wir nun auch in der Region Würzburg ein mobiles geriatrisches Reha-Team (MoGeRe).“

Die Ministerin fügte hinzu: „Der Ausbau der Altersmedizin in einem Flächenstaat wie Bayern ist gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels eine zentrale Herausforderung. Seit 1990 haben wir in Bayern ein flächendeckendes Netz an geriatrischen Rehabilitationseinrichtungen aufgebaut. Wir werden hierbei auch künftig nicht nachlassen.“

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Das Bayerische Gesundheitsministerium fördert mit 25.000 Euro die Anfangsphase des neuen MoGeRe-Teams der AWO Bezirksverband Unterfranken, das ältere Patienten in der Stadt Würzburg und in Teilen der Landkreise Kitzingen und Würzburg betreut. Das Team aus Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten sowie Sozialdienst und Ernährungsberatern hat Anfang Januar seine Arbeit aufgenommen und behandelt Patienten in ihrer vertrauten Umgebung. Derzeit stehen drei Plätze zur Verfügung.

Es handelt sich um das bayernweit dritte MoGeRe-Team – das erste war Mitte Dezember 2012 am Klinikum Coburg eingerichtet worden. Seit April 2014 bietet die Sozialstiftung Bamberg saludis gGmbH ebenfalls eine mobile geriatrische Rehabilitation an. Insgesamt stehen für die Förderung der mobilen Reha-Teams 100.000 Euro zur Verfügung.

Im Rahmen des Bayerischen Geriatriekonzepts werden im Freistaat seit mehr als 20 Jahren gezielt altersmedizinische Angebote aufgebaut. In Bayern gibt es aktuell 62 stationäre geriatrische Reha-Einrichtungen mit über 2.700 Betten sowie acht Einrichtungen zur ambulanten geriatrischen Rehabilitation. Über das 2009 eingeführte Fachprogramm „Akutgeriatrie“ werden ergänzend zur bestehenden Reha-Struktur akutgeriatrische Angebote im Krankenhaus aufgebaut. Aktuell sind bereits 67 Akutgeriatrien mit über 1.600 Betten und vier akutgeriatrische Tageskliniken nach dem Fachprogramm anerkannt.

Quelle:stmgp.bayern.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.