München:

Bayerns Justizminister gibt Zahlen über die Inanspruchnahme von Beratungshilfe im Jahr 2013 bekannt / Bausback: „Beratungshilfe ist ein wichtiges Instrument in einem Rechtsstaat!“
Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback hat heute die bayerischen Zahlen zur Beratungshilfe für das Jahr 2013 bekannt gegeben: „Wie in den vergangenen Jahren wurde 2013 in fast 90% der Fälle Beratungshilfe gewährt. Dafür haben wir letztes Jahr einen Betrag von ca. 7,35 Mio. Euro in die Hand genommen.“ Im Jahr 2012 seien dies noch ca. 7,76 Mio. Euro gewesen. „Die Anzahl der Fälle, in denen Rechtsuchende Beratungshilfe bei den bayerischen Amtsgerichten beantragt haben, ist von 78.735 im Jahr 2012 auf 79.446 im Jahr 2013 gestiegen“, so der Minister heute in München.

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Beratungshilfe nach dem Beratungshilfegesetz kann erhalten, wer sich außerhalb eines gerichtlichen Verfahrens in einer Rechtsangelegenheit durch einen Rechtsanwalt beraten lassen will, aber die Anwaltskosten nicht selbst aufbringen kann. Der Rechtsuchende kann nach einer Vorprüfung durch den Rechtspfleger des zuständigen Amtsgerichts mit einem Beratungsschein zum Rechtsanwalt seiner Wahl gehen und schuldet diesem dann nur eine Gebühr von 15 Euro. Den Rest zahlt die Landeskasse.

Bayerns Justizminister weiter: „Beratungshilfe ist ein wichtiges Instrument in einem Rechtsstaat. Denn sie ermöglicht auch weniger wohlhabenden Bürgern, sich in Rechtsfragen durch einen Anwalt ihres Vertrauens beraten und außergerichtlich vertreten zu lassen. Mit anderen Worten: Beratungshilfe trägt dazu bei, die verfassungsrechtlich garantierte Gleichheit vor dem Gesetz in die Realität umzusetzen, und ermöglicht Zugang zum Recht für alle Bürger – egal, wie dick das Portemonnaie ist.“

Bayerns Justizminister verweist jedoch darauf, dass die Amtsgerichte in jedem Einzelfall die konkreten wirtschaftlichen Verhältnisse des Rechtsuchenden überprüfen und klären, ob die Inanspruchnahme der Beratungshilfe mutwillig ist. „Das ist ein Gebot der Gerechtigkeit. Missbrauch in diesem Bereich muss bestmöglich verhindert werden. Das aufgewendete Geld soll schließlich bei denen ankommen, die eine kostenlose Beratung wirklich brauchen“, so der Minister abschließend.

Quelle:stmj.bayern.de

Von redaktion

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.