München:

Aigner: „Enge Zusammenarbeit mit Österreich vertiefen“
Bayerns Energieministerin Ilse Aigner führt heute mit dem österreichischen Wirtschafts- und Energieminister Reinhold Mitterlehner im Rahmen des Bayerisch-Österreichischen Energiekongresses Gespräche über die energiewirtschaftliche Zusammenarbeit beider Länder. „Österreich ist ein wichtiger Partner für Bayern. Wir wollen unsere enge und gute Zusammenarbeit im Energiebereich weiter vertiefen“, so Aigner. Im Mittelpunkt der Gespräche steht die Stärkung der grenzüberschreitenden Versorgungssicherheit.

Bereits im September 2014 haben Aigner und Mitterlehner eine gemeinsame Erklärung über die energiepolitische Zusammenarbeit zwischen Bayern und Österreich vereinbart mit dem Ziel, eine sichere, bezahlbare und saubere Energieversorgung zu gewährleisten. Im Vordergrund stehen gemeinsame Maßnahmen zur Stärkung der Versorgungssicherheit, für einen wettbewerbsfähigen Strommarkt und zum Erhalt einer gemeinsamen Strompreiszone.

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„Unsere hohe Versorgungssicherheit kann gerade in Zeiten der Energiewende nicht im Alleingang gewährleistet werden, sondern erfordert internationale Kooperationen im Strommarkt. Umso wichtiger ist eine gute Abstimmung zwischen Österreich und Bayern“, sagt Österreichs Wirtschafts- und Energieminister Mitterlehner.

Für Wolfgang Anzengruber, den Vorstandsvorsitzenden von VERBUND, nimmt der Energiekongress Bayern und Österreich mit dem gewählten Thema ,Gemeinsam Versorgungssicherheit gewährleisten‘ die aktuell bedeutendste Herausforderung in den Fokus: „Eine Stärkung der Zusammenarbeit und volkswirtschaftlich effiziente Lösungen wie eine gemeinsame grenzüberschreitende Netzreserve stehen zur Diskussion.

Im Vorfeld des Energiekongresses organisierten das Bayerischen Wirtschaftsministerium, VERBUND, die Technischen Universität München (TUM) und ADVANTAGE AUSTRIA die Ideen-Werkstatt zur Energiezukunft, an der 24 ausgewählte Studierende und acht Experten teilnahmen.

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.