München:

Bayerns Justizminister händigt Bundesverdienstkreuz an verdiente Persönlichkeiten aus Unterfranken aus / Bausback: „Unsere Gesellschaft braucht Menschen wie Sie. Menschen, die nicht nur an sich selbst denken, sondern sich nach Kräften für das Gemeinwesen einsetzen!“

Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback hat heute im Festsaal im Park Schönbusch in Aschaffenburg Herrn Dirk Rogge das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland sowie das Verdienstkreuz am Bande an Frau Kirsten Simon, Frau Ingeborg Rosenberger, Herrn Walter Wirsing und Herrn Christian Kuznik ausgehändigt, welche ihnen vom Bundespräsidenten verliehen wurden.

bundesverdienstkreuz

Bausback bei diesem Anlass: „Der Verdienstorden ist die höchste Anerkennung der Bundesrepublik Deutschland für Verdienste um das Gemeinwohl. Er wird verliehen für politische, wirtschaftlich-soziale und geistige Leistungen sowie für alle besonderen Verdienste um unser Land. Der Orden ist eine Auszeichnung, mit der Menschen geehrt werden, die sich in ganz besonderem Maße für unsere Gesellschaft eingesetzt haben!“

Bausback verwies darauf, dass Herrn Rogge aus Amorbach vor über zehn Jahren bereits das Verdienstkreuz am Bande verliehen worden war und er sich seit dieser Zeit weiterhin um den unterfränkischen und den bayerischen Wirtschaftsraum verdient gemacht sowie mit unvermindertem Engagement viele Ehrenämter ausgeübt und zusätzliche Funktionen im sozialen Bereich übernommen habe. Dabei nannte der Minister u. a. die Tätigkeit als Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Aschaffenburg, als Vorstandsmitglied der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft in Unterfranken sowie seine Kuratoriumsmitgliedschaften im Fraunhofer-Institut für Holzforschung in Braunschweig und im Fraunhofer-Institut für Bauphysik in Stuttgart. Herr Rogge ist zudem Gründungsmitglied im Miltenberger Rotary Club und Vizepräsident der Deutsch-Namibischen Entwicklungsgesellschaft e. V..Bausback an den Geehrten gerichtet: „Sie haben in den vergangenen Jahrzehnten unermesslich viel Gutes geleistet. Sie waren für unsere Gesellschaft ein großer Glücksfall. Nochmals ganz herzlichen Dank!“

Frau Simon aus Großostheim erhielt die Auszeichnung für ihre langjährige und aufopferungsvolle Pflege und Unterstützung ihres behinderten Sohnes. Bausback in seiner Laudatio: „Was Sie über 20 Jahre lang getan haben, wofür Sie ausgezeichnet wurden, ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Im Zentrum Ihres Lebens stehen nicht Sie selbst. Sondern der Mensch, um den Sie sich mit großer Hingabe und Zuwendung, mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen, vor allem jedoch mit unendlicher Liebe kümmern. Viele Menschen würden fragen: Wo bleibe denn ich, wenn ich mich so um andere kümmere? Doch Ihnen, liebe Frau Simon, ist diese Frage – so glaube ich – fremd! Dafür danke ich Ihnen. Und ich bewundere Sie dafür!“

Frau Rosenberger aus Kleinkahl wurde die Ehre der großen Auszeichnung für ihren unermüdlichen Einsatz für ihre behinderte Tochter zuteil. Bausback würdigte ihr selbstloses Engagement in den letzten drei Jahrzehnten: “ Ganz besonders bemerkenswert finde ich, dass Sie sich in der Zeit, in der sich Ihre Tochter während der Woche tagsüber in einer betreuten Einrichtung aufhält, weiter um Ihre Mitmenschen kümmern: Sie sind neben der aufopfernden Unterstützung Ihrer Tochter halbtags in einer Beratungsstelle der Caritas in Aschaffenburg beschäftigt. Sie sind ein leuchtendes Vorbild für unermüdliche Fürsorge; für die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und dafür, wie man Zusammenhalt lebt!“

Herr Kuznik aus Obernburg am Main erhielt die Auszeichnung für sein jahrzehntelanges regionales und überregionales Engagement in der Landsmannschaft Schlesien sowie für seinen musikalischen Einsatz in der Region Miltenberg. An den Geehrten adressiert: „Sie sind ein wertvoller Botschafter zwischen Deutschland und Ihrer alten Heimat Schlesien! Sie haben beachtliches geleistet!“

Herr Wirsing aus Wiesentheid wurde geehrt für seine langjährigen Verdienste im kulturellen, kommunalpolitischen und kirchlichen Bereich sowie für seinen Einsatz um eine lebendige Ortsgemeinschaft. „Sie haben nicht viel ausgelassen: Ob im kulturellen, kommunalpolitischen oder kirchlichen Bereich – überall haben Sie sich eingebracht und sich um eine lebendige Ortsgemeinschaft verdient gemacht. Überall haben Sie beraten, gestaltet, gewirkt und geholfen. Für Ihren langjährigen, überaus engagierten Einsatz im Dienste Ihrer Heimat, etwa im Kirchenvorstand der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden Rüdenhausen und Wiesentheid, in der Kommunalpolitik oder im Wanderverein Steigerwaldklub, sage ich Ihnen von ganzem Herzen: Vergelt´s Gott!“, so der Minister.

Quelle: stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.