München:

207 Gefangene erhielten 2013 in bayerischen Justizvoll-zugsanstalten Schulabschlusszeugnis / Justizminister Bausback: „Ein Schulabschluss unterstützt einen Neu-start und erhöht die Chancen für ein straffreies Leben!“
Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback hat heute bekannt gegeben, dass im Jahr 2013 insgesamt 207 Gefangene erfolgreich einen Schulabschluss erreicht haben, davon 83 Gefangene den erfolgreichen Abschluss der Mittelschule. 116 Gefangene schafften den qualifizierenden Abschluss der Mittelschule, sieben Gefangene den Realschulabschluss und ein Gefangener den mittleren Schulabschluss.

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Der Justizminister unterstreicht angesichts des Bildungsdefizits vieler Gefangener die Bedeutung eines Schulabschlusses für die Zeit nach der Entlassung: „Ein Schulabschluss unterstützt einen Neustart und erhöht die Chancen für ein straffreies Leben. Damit wird auch ein Beitrag für die Sicherheit in der Gesellschaft geleistet!“

 

Die bayerischen Justizvollzugsanstalten unternehmen deshalb erhebliche Anstrengungen im Bereich der Aus- und Weiterbildung. „Die erzielten Ergebnisse zeigen, zu welchen Leistungen die Gefangenen fähig sind, wenn das Umfeld ein konzentriertes Lernen ermöglicht“, so Bausback. In der Justizvollzugsanstalt St. Georgen-Bayreuth haben von 12 Gefangenen, die den qualifizierenden Abschluss der Mittelschule erreicht haben, drei Gefangene einen Notendurchschnitt von 1,0, zwei Gefangene einen Notendurchschnitt von 1,2 und ein Gefangener einen Notendurchschnitt von 1,4 erzielt.

 

Der Minister abschließend: „Die guten Ergebnisse sind auch ein Beleg für das hohe Niveau der Aus- und Weiterbildung in den bayerischen Justizvollzugsanstalten. Ich bedanke mich für die gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Schulen und bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit der Schulbildung der Gefangenen befasst sind. Deren Einsatz für diese erfolgreiche und besonders wichtige Resozialisierungsmaßnahme verdient großes Lob und Anerkennung!“

Quelle: stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.