München:

Huml warnt vor Pilzvergiftung – Gesundheitsministerin rät: Bei Unwohlsein sofort den Arzt aufsuchen oder den Giftnotruf wählen

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Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml warnt vor dem leichtfertigen Verzehr von selbst gesammelten Pilzen. Huml betonte am Freitag anlässlich des frühen Beginns der Schwammerlsaison in Bayern: „Pilzesammler sollten nur die Schwammerl essen, die sie genau kennen. Denn der Verzehr von giftigen Pilzen kann im schlimmsten Fall sogar tödlich enden. Deshalb ist es wichtig, beim Verdacht auf eine Vergiftung und ersten Anzeichen von Unwohlsein sofort einen Notruf abzusetzen oder ins nächste Krankenhaus zu fahren.“

Die Zahl der Patienten, die wegen einer Pilzvergiftung in bayerischen Krankenhäusern behandelt wurden, lag im vergangenen Jahr bei 96. Im Jahr 2012 waren insgesamt 146 Menschen wegen einer Pilzvergiftung in Behandlung. Nach Informationen der Bayerischen Mykologischen Gesellschaft sind unter den mehreren Tausend Pilzarten in Bayern etwa 100, die als gesundheitsschädlich gelten. Bis zu acht Arten werden als tödlich giftig eingestuft. Lediglich 500 Pilzarten gelten als Speisepilze, von denen die Mykologische Gesellschaft rund 100 Arten als besonders schmackhaft empfiehlt.

Huml unterstrich: „Symptome einer Pilzvergiftung sind Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, es kann aber auch zu Schwindel, Wahrnehmungsstörungen, Luftnot und Schweißausbrüchen kommen. Lebensbedrohliche Pilzvergiftungen können auch erst sechs bis acht Stunden nach der Pilzmahlzeit, in seltenen Fällen nach ein bis zwei Tagen oder erst nach einer Woche mit Symptomen wie Erbrechen und anhaltendem Durchfall auftreten.“ Bei Magen-Darm-Störungen nach dem Verzehr von Pilzen kann es sich auch um eine Allergie, eine Pilzunverträglichkeit oder eine Lebensmittelvergiftung handeln.

Huml ergänzte: „Bei Verdacht auf Pilzvergiftung kann auch rund um die Uhr Hilfe und Beratung bei den beiden Giftnotrufen in Bayern eingeholt werden.“ Der Giftnotruf in München ist an die toxikologische Abteilung des Klinikums rechts der Isar angegliedert und unter der Nummer 089/19240 erreichbar. Am Klinikum in Nürnberg ist ebenfalls ein Giftnotruf mit der Telefonnummer 0911/3982451 eingerichtet.

Die Ministerin fügte hinzu: „Es ist zudem wichtig, auf die Frische der Pilze zu achten. Das gilt auch beim Kauf im Supermarkt. Der Verzehr von verdorbenen Pilzen kann zu Übelkeit oder Magen-Darm-Erkrankungen führen.“

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) rät deshalb dazu, frische Pilze innerhalb von ein bis zwei Tagen nach dem Sammeln oder Kaufen zu verzehren. Bei der Lagerung ist darauf zu achten, die Pilze aus der Plastikverpackung zu nehmen und kühl, trocken und luftig aufzubewahren.

Quelle:stmgp.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.