München:

Huber: Bayern macht Nachhaltigkeit konkret

Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie – 90 Projekte laufen

Der Freistaat arbeitet mit vielen verschiedenen Projekten an den Politikfeldern von morgen. Das betonte der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber in München bei einer Zwischenbilanz der laufenden staatlichen Maßnahmen zur Nachhaltigkeit. „Generationengerechtigkeit ist das Leitbild einer zukunftsorientierten Politik. Die Bayerische Nachhaltigkeitsstrategie formuliert Ziele und bündelt konkrete Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung in Bayern. Aktuell laufen rund 90 ressortübergreifende Projekte der jeweiligen Ministerien. Die Projekte richten sich an Bürger, Hochschulen, Kommunen und Unternehmen und haben ein Finanzvolumen von knapp 1,26 Milliarden Euro“, so Huber. Der Freistaat konzentriert sich mit seinen Maßnahmen auf zehn zentrale Themenfelder, die für eine nachhaltige Entwicklung Bayerns besonders bedeutsam sind: Klimawandel, Erhalt und Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen, zukunftsfähige Energie, nachhaltige Mobilität, sozialer Zusammenhalt, Bildung und Forschung, nachhaltige Wirtschaft und nachhaltiger Konsum, Gesundheit und Ernährung, Staat und Verwaltung sowie nachhaltige Finanzpolitik.

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Für eine nachhaltige Entwicklung in Bayern hat der Schutz der heimischen Gewässer höchste Priorität. „Bayern ist ein Wasserland. Unser Trinkwasser hat höchste Priorität und verdient besonderen Schutz. Aktuell investiert Bayern jährlich rund 440 Millionen Euro in die Gewässerqualität“, so Huber. Wesentliche Maßnahmen sind rund 1.900 Renaturierungen auf 1.500 Kilometern Gewässerlänge und etwa 900 Einzelprojekte an 700 Querbauwerken zur Verbesserung der Durchgängigkeit, die teilweise bereits umgesetzt sind. Beispielsweise wurde im Rahmen des Projekts „Wertach vital“ die Wertach wieder in einen naturnahen Zustand gebracht und damit gleichzeitig ein wesentlicher Beitrag zum Hochwasserschutz für die Stadt Augsburg geleistet. Ein weiterer aktueller Schwerpunkt ist der Umweltschutz in der öffentlichen Verwaltung. Staatliche Behörden und Kommunen können vor allem bei der Beschaffung, der Vergabe öffentlicher Aufträge sowie beim Betrieb ihrer Objekte zum Erhalt der Lebensgrundlagen beitragen. Allein der Umfang der öffentlichen Beschaffung in Deutschland liegt nach Schätzungen bei fast 400 Milliarden Euro jährlich, was einem Anteil von rund 15 Prozent des Bruttoinlandsprodukts entspricht. Um für umweltgerechtes Handeln der öffentlichen Hand zu werben und Informationen und Hilfestellungen zu geben, hat das Bayerische Landesamt für Umwelt jetzt einen neuen Online-Leitfaden „Umweltschutz in Behörden“ veröffentlicht.

In der Bayerischen Nachhaltigkeitsstrategie fasst der Freistaat langfristige Ziele, Maßnahmen und Lösungsansätze für eine nachhaltige Entwicklung in Bayern zusammen. Die Nachhaltigkeitsstrategie wurde von einer interministeriellen Arbeitsgruppe unter der Federführung des Bayerischen Umweltministeriums erarbeitet und im Jahr 2013 vom Ministerrat beschlossen.

Quelle: stmuv.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.