München:

Huml setzt auf Ausbau der Telemedizin – Gesundheitsministerium fördert Bayerische TelemedAllianz mit 522.000 Euro

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml treibt den Ausbau der Telemedizin im Freistaat voran. Huml betonte am Montag anlässlich der Übergabe eines Förderbescheids an die Bayerische TelemedAllianz in Ingolstadt: „Für die flächendeckende medizinische Versorgung der Menschen vor allem in ländlichen Regionen ist die Telemedizin ein unverzichtbarer Baustein. Deshalb will das Bayerische Gesundheitsministerium die telemedizinischen Netzwerke weiter ausbauen. Ein Ziel ist dabei, die Telemedizin auch außerhalb stationärer und ambulanter Strukturen einzuführen, etwa in der Pflege. Hier werden wir bald mit ersten Projekten starten.“

Die Bayerische Staatsregierung hat bislang in den Ausbau der Telemedizin mehr als zwölf Millionen Euro investiert. Mittlerweile wurden sechs Telemedizin-Netze und über 50 Einzelprojekte staatlich gefördert. Huml unterstrich: „Mit der Telemedizin gelangt medizinisches Spezialwissen schnellstmöglich und ohne lange Anfahrtswege zu den Patienten in alle Landesteile Bayerns. Deshalb wollen wir diese schnelle Hilfe gerade auch bei der Schlaganfallversorgung weiter ausbauen. Denn hier zählt jede Minute. Bald wird es telemedizinische Schlaganfallnetzwerke flächendeckend im gesamten Freistaat geben.“

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Um die Aktivitäten und Projekte im Bereich der Telemedizin im Freistaat zu vernetzen und zu bündeln, war im Juli 2012 die Bayerische TelemedAllianz (BTA) in Ingolstadt gegründet worden. Als landesweiter Ansprechpartner soll sie Mediziner zudem flächendeckend informieren und die Versorgung der Patienten insbesondere im ländlichen Raum stärken. Das Bayerische Gesundheitsministerium fördert die BTA in deren drittem Projektjahr nun mit zusätzlich 522.000 Euro.

Huml hob hervor: „Mit diesem Zuschuss kann die TelemedAllianz die anstehenden Herausforderungen angehen – wie etwa die Einrichtung eines Showrooms, der heute eröffnet wurde. Dort werden die Möglichkeiten der Telemedizin praxisnah in allen Bereichen der Gesundheitsversorgung demonstriert.“ Seit 2012 hat der Freistaat die BTA bereits mit 684.000 Euro gefördert.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

www.telemedizin.bayern.de

Quelle: stmgp.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.