Pregnitz:

Erhebung der Justizschule Pegnitz zur Bayerischen Justizakademie / Ministerialdirektor Arloth: „Erhebung zur Akademie heißt, den Taten Worte folgen zu lassen!“
Die Bayerische Justizschule Pegnitz wird in Zukunft den Namen „Bayerische Justizakademie“ tragen. Bei der heutigen Feierstunde aus diesem Anlass erklärt der Amtschef des Bayerischen Justizministeriums, Prof. Dr. Frank Arloth: „Wir folgen mit der Erhebung der Justizschule Pegnitz zur Bayerischen Justizakademie keinem Trend. Es geht darum, für unsere Ausbildungsstätte eine angemessene Bezeichnung zu wählen, welche die hervorragende und fundierte konzeptionelle Arbeit, die hier geleistet wurde und wird, auch nach außen hin widerspiegelt.“

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„In diesem Fall kann man also eine beliebte Redewendung einmal umdrehen“, so der Ministerialdirektor weiter: „Die Erhebung zur Akademie heißt, den Taten Worte folgen zu lassen.“

 

Die Erhebung zur Justizakademie würdige aber nicht nur, was in Pegnitz in den vergangenen Jahren geleistet wurde, so Prof. Dr. Arloth weiter. „Die Bezeichnung „Akademie“ enthält auch eine Verpflichtung, auf diesem Niveau weiterzuarbeiten.“ Eine moderne Justiz lebe von einer hochwertigen und zeitgemäßen Aus- und Fortbildung all ihrer Bediensteten. „Um in unserer komplexen und vernetzten Gesellschaft dieses hohe Qualitätsniveau halten zu können, dürfen wir uns auf dem Erreichten nicht ausruhen, wir dürfen nicht stehen bleiben.“

 

Als einen wichtigen Aspekt einer zukunftsorientierten Aus- und Fortbildung nennt der Ministerialdirektor eine stärkere Einbindung der EDV in die Aus- und Fortbildung: „Wir wollen deshalb die Verknüpfung von fachlichen und materiellen Schulungsinhalten mit IT-Themen auf allen Qualifikationsebenen deutlich intensivieren.“ Arloth weiter: „Um die Richter und Staatsanwälte noch besser in den hiesigen Fortbildungsbetrieb einzubeziehen und die übergreifenden Angebote auszubauen, ist zudem eine Erweiterung der räumlichen Kapazitäten unabdingbar. Deshalb hoffe ich, dass wir möglichst bald in die konkrete Planung für einen weiteren Ausbau von Schulungsräumen und Unterbringungsräumen eintreten können. Dieses Bauprojekt hat für mich eine hohe Priorität!“ Der Zeitplan seiner Realisierbarkeit hänge wesentlich am Ausgang der derzeit laufenden Haushaltsverhandlungen, so Arloth. „Ich würde mich sehr freuen, bald bei einem Spatenstich für eine Erweiterung der Bayerischen Justizakademie dabei zu sein.“

 

Hintergrund: Die Bayerische Justizakademie in Pegnitz ist eine zentrale Aus- und Fortbildungsstätte der Bayerischen Justiz. Sie wurde 1976 gegründet und ist organisatorisch dem Oberlandesgericht Bamberg angegliedert. Schwerpunkt der Tätigkeit ist die fachtheoretische Ausbildung junger Nachwuchskräfte u.a. für den Justizwachtmeister-, Justizfachwirte- und Gerichtsvollzieherdienst. Daneben besteht ein breit gefächertes Fortbildungsangebot für alle Bediensteten der Bayerischen Justiz. Aktuell lehren und unterrichten in Pegnitz 7 hauptamtliche und mehr als 200 nebenamtliche Lehrkräfte.

Quelle: stmj.byern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.