München:

Justizminister Bausback beim Verbandstag Haus & Grund Bayern: „Mietpreisbremse ja – aber so, dass dadurch der Wohnungsbau nicht abgewürgt wird!“/ Demographischer Wandel als Herausforderung für das Mietrecht

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Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback hat beim Landesverbandstag von Haus & Grund Bayern Position zu wichtigen aktuellen Entwicklungen im Mietrecht bezogen. Zur der vom Bundesjustizministerium vorgeschlagenen Mietpreisbremse für Wiedervermietungen gab Bausback ein klares Signal, dass er diese grundsätzlich positiv sieht und beabsichtigt, davon für Bayern Gebrauch zu machen. „Es kann nicht sein, dass der Vermieter geltende Kappungsgrenzen für Bestandsmieten dadurch umgeht, dass er die Wohnung einfach wieder vermietet und dann die Miethöhe völlig frei festlegen kann“, so Bausback. „Denn andernfalls wäre gerade in Gebieten mit gefährdeter Wohnversorgung eine Umgehung der geltenden Kappungsgrenzen zu erwarten.“ Allerdings schießt laut Bausback der Bundesjustizminister mit der vorgeschlagenen Mietpreisbremse über das Ziel hinaus. „Wir müssen bei der Ausgestaltung und bei der Umsetzung der Mietpreisbremse strikt darauf achten, dass Investitionen nicht abgewürgt werden“, so Bausback. Deshalb müssten die Ausnahmen von der Mietpreisbremse für neu vermietete Wohnungen weiter gezogen werden als derzeit vorgesehen. Zudem mahnte Bausback an, dass der Bundesjustizminister klarstelle, wie er in Zukunft die ortsübliche Vergleichsmiete bestimmen will, an der sich die Mietpreisbremse entscheidend orientiert. „So lange das nicht klar ist, lässt sich die Mietpreisbremse nicht seriös beurteilen“ so Bausback.

 

Als wesentliche langfristige Herausforderungen im Mietrecht sieht Bausback das altersgerechte Wohnen an. „Die demographische Entwicklung gebietet es dringend, in großem Stil die Voraussetzungen dafür zu schaffen. Rechtssicherheit insbesondere zur Verteilung der damit verbundenen Kosten gibt es aber derzeit nicht.“ Bausback mahnte daher eine eigene Regelung im BGB über Umbaumaßnahmen zu altersgerechtem Wohnen an.

Quelle:stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.