München:
Bayerns Verbraucherschutzministerin Merk und die Verbraucherzentrale Bayern warnen: „Dreiste Betrugswelle am Telefon weitet sich aus!“

Perfide Abzocker locken immer mehr Verbraucher mit
einer neuen Masche in die Falle: Die Anrufer geben
sich als Anwälte, Mitarbeiter von Behörden, Gerichten
oder als Verbraucherzentrale aus. Den ahnungslosen
Bürgern wird etwa vorgegaukelt, sie seien in eine
Gewinnspielfalle getappt und hätten 850 Euro
Schulden. Der (angebliche) Verbraucherschützer könne
aber helfen. Man müsse nur für 14 Monate ein Abo
für eine Zeitschrift abschließen, dann wäre das
geregelt. Es müssten nur noch die Kontodaten abgeglichen
werden. „Wir müssen diesen immer dreister werdenden
Telefonabzockern endlich das Handwerk legen“, so Bayerns
Verbraucherschutzministerin Dr. Beate Merk. „Ich fordere
deshalb die Einführung der so genannten Bestätigungslösung.
Das heißt: Eine Zahlungspflicht kommt auf einen Werbeanruf
hin nur zustande, wenn der Kunde den Vertragsschluss
nachher schriftlich bestätigt. Nur so können wir
den Verbraucher noch effektiver gegen unerlaubte Telefonwerbung
und unbeabsichtigte mündlich geschlossene Verträge
am Telefon schützen!

 

Bei der
Verbraucherzentrale Bayern ebben die Beschwerden über
die Anrufe angeblicher Verbraucherschützer seit Wochen
nicht ab. „Wir haben schon einiges erlebt, doch diese
Betrugswelle ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten“,
berichtet Marion Breithaupt-Endres, Vorstand der Verbraucherzentrale
Bayern empört. Sie stellt klar, dass die Mitarbeiter
der Verbraucherzentrale niemals unaufgefordert anrufen
und erst recht nichts verkaufen. Eindringlich warnt
sie davor, sich auf derartige Angebote einzulassen.
Keinesfalls sollten Daten wie zum Beispiel die persönliche
Bankverbindung am Telefon preisgegeben werden. Wer
hier nicht schnell genug reagiert und den Telefonhörer
einfach auflegt, sitzt fast schon in der Falle“,
so Breithaupt-Endres.

 

Rufen
Verbraucher die im Display angezeigte Nummer zurück,
existiert dieser Anschluss gar nicht. Oder man kommt
tatsächlich bei einer Verbraucherzentrale oder anderen
Institution heraus. Möglich ist dies durch eine Manipulation
der Rufnummernanzeige. „Das hat zur Folge, dass Verbraucher
keine Chance haben, die wahre Identität des Werbeanrufers
zu erkennen, und dass der gute Ruf von seriösen Organisationen
beschädigt wird“, kritisiert Ministerin Dr. Merk.

 

Wichtig
für Betroffene ist, die Kontoauszüge regelmäßig
zu prüfen und unberechtigte Abbuchungen binnen 6 Wochen
zurückbuchen zu lassen. Betrugsversuche sollten zudem
der Polizei oder der Staatsanwaltschaft mitgeteilt
werden. Bei Fragen helfen die Beratungsstellen der
Verbraucherzentrale Bayern weiter. Wer ähnliche Erfahrungen
gemacht hat, wird gebeten, sich per
E-Mail unter
info@vzbayern.de zu melden.

Quelle: vzbayern.de

 

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.