München:

Verbraucherschutzministerium veröffentlicht neuen Informationsflyer „Datenschutz im Internet“

Der Freistaat Bayern setzt bei der Nutzung des Internets auf eine breite Aufklärung der Verbraucher vor möglichen Risiken. Beispielsweise ist nur wenigen bewusst, dass eine Vielzahl an Online-Anbietern persönliche Informationen mit Hilfe von Cookies speichern und weiterverwenden. Dies betonte der Bayerische Verbraucherschutzminister Dr. Marcel Huber anlässlich der Veröffentlichung eines neuen Informationsflyers aus der Reihe „Gut zu wissen!“. Huber: „Der Umgang mit dem Internet gehört für knapp 75% der Menschen jeder Generation zum Alltag dazu. Aber: Oft werden beim Surfen unbemerkt persönliche Daten und Informationen gesammelt und gespeichert. Mit unserem Flyer für die Hosentasche wird auf einen Blick zusammengefasst, wie sich jeder Nutzer leicht und effektiv vor dem Zugriff auf seine persönlichen Daten schützen kann.“ Unternehmen nutzen die gesammelten, oft sensiblen Daten für individualisierte Werbung oder die Erstellung von User-Profilen. „Man kann sich vor einem Großteil ungewollter Werbung im Netz schützen. Dabei müssen Sie nicht auf die Vorteile des Internets verzichten! Wichtig ist nur, im Blick zu behalten wie und wofür die Daten gesammelt werden und mit welchen Vorkehrungen man dies verhindern kann“, so Huber Es gibt vielfältige Möglichkeiten, die Datenerhebung online einzuschränken. Der Ratgeber „Datenschutz im Internet“ gibt kompakt Tipps dazu, wie man einen sogenannten Trackingschutz einrichtet und wie man datenschutzfreundliche Suchmaschinen findet. Außerdem hilft er dabei, die aktuellen rechtlichen Bestimmungen zum Thema zu verstehen und zeigt Möglichkeiten, um dem Datenmissbrauch aktiv zu widersprechen.

Mit dem Datenschutz-Ratgeber wird die „Gut zu wissen!“-Serie des Bayerischen Verbraucherschutzministeriums um eine weitere Publikation erweitert. Die Broschüren sind kostenlos über das Service Center des Verbraucherschutzministeriums sowie über den Partner Initiative D21 erhältlich. Außerdem steht die Broschüre zum Download im Internet bereit unter:

www.verwaltung.bayern.de/portal/by/ServiceCenter/Broschuerenbestellen oder www.vis.bayern.de sowie unter www.initiatived21.de/publikationen möglich.

Quelle:stmuv.bayern.de

P1000425

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.