Berlin:

Die Markttransparenzstelle
<http://www.bmwi.de/DE/Themen/Energie/Energiepolitik/wettbewerb-und-regulierung,did=363488.html>
für Kraftstoffe startet am 1. Dezember 2013. Damit geht der seit drei Monaten
laufende Probebetrieb erfolgreich zu Ende: der Datenfluss läuft stabil, weitere
Verbraucher-Informationsdienste konnten zugelassen werden, das Interesse der
Autofahrer an den neuen Angeboten ist hoch.

P1010454

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler: „Der
Testbetrieb der Markttransparenzstelle lief erfolgreich, und ich freue mich, dass
sie am 1. Dezember regulär an den Start gehen kann. So schaffen wir mehr
Transparenz über die Preise auf den Kraftstoffmärkten
<http://www.bmwi.de/DE/Service/suche,did=516530.html> und ermöglichen es
Autofahrern, aktuelle Preisunterschiede an den Tankstellen ‚in Echtzeit‘
abzurufen. Erstmals kann jeder das aktuell günstigste Angebot über Handy-Apps
oder im Internet für sich auswählen. Damit sorgen wir für mehr Wettbewerb. Das
Bundeskartellamt hat beim Aufbau der Markttransparenzstelle hervorragende Arbeit
geleistet. Die schnelle Erhebung und Weitergabe der Daten und der für die
Autofahrer bequeme Abruf online oder per Smartphone sind ein praktisches und
bürgernahes Instrument.“

Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt: „Mehr als 14.000 Tankstellen
melden ihre Preisänderungen an die Markttransparenzstelle. Damit erreichen wir
eine sehr hohe Marktabdeckung. Autofahrer erhalten erstmals einen umfassenden
Überblick über die aktuellen Preisunterschiede an der Zapfsäule. Je mehr Kunden
das Instrument nutzen, desto höher wird der Druck auf die Konzerne,
wettbewerbskonforme Preise zu setzen. Bereits der Probebetrieb lief ausgesprochen
gut. Der technische Ablauf funktioniert reibungslos und Preisänderungen werden
binnen weniger Minuten an die Verbraucher-Informationsdienste gemeldet. Mit dem
Beginn des Regelbetriebs hat das Bundeskartellamt dieses anspruchsvolle Projekt
in sehr kurzer Zeit realisiert.“

Die Markttransparenzstelle bietet zwar selbst keine Preisinformationen für
Bürgerinnen und Bürger an, leitet Preisänderungen aber in kürzester Zeit an
Verbraucher-Informationsdienste weiter und ermöglicht so die Information. Die
Informationen können die Autofahrer bei bislang neun Anbietern online und über
Handy-Apps abrufen.

Das Bundeskartellamt nutzt als Plattform für die Datenübermittlung der
Markttransparenzstelle den Mobilitäts-Daten-Marktplatz der Bundesanstalt für
Straßenwesen. Auf diese Weise wurde die technisch komplexe Umsetzung
ressourcenschonend realisiert.

Informationen zur Markttransparenzstelle und eine Liste der zugelassenen
Verbraucher-Informationsdienste, über deren Angebote die Preisdaten abrufbar
sind, finden Sie auf der Homepage des Bundeskartellamtes
<http://www.bundeskartellamt.de/wDeutsch/MTS-K/VerbraucherW3DnavidW26132.php>.
Quelle: bmwi.bund,de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.