Berlin:

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat den „Tierschutzforschungspreis für Alternativmethoden zu Tierversuchen“ in diesem Jahr an ein Forscherteam der BASF verliehen. Die Gruppe der Wissenschaftler um Dr. Robert Landsiedel, Dr. Susanne N. Kolle und Dr. Caroline Bauch erhält die Auszeichnung für die Entwicklung erfolgreicher Methoden und Teststrategien, um die Prüfungen auf Hautsensibilisierung, Augenreizwirkung und Hautätz- und Hautreizwirkung ohne Tierversuche durchführen zu können. In der Praxis kann damit die lokale Toxizität von Chemikalien vollständig tierversuchsfrei überprüft werden. Bei der Verleihung der Auszeichnung am Montag in Berlin sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Peter Bleser: „Forschung leistet einen entscheidenden Beitrag, um Tierversuche auf ein Minimum zu beschränken. Unser Ziel ist es, möglichst viele Tierversuche durch alternative Methoden zu ersetzen“.

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Mit dem Tierschutzforschungspreis werden Arbeiten ausgezeichnet, die Tierversuche mithilfe neuer Methoden entweder deutlich reduzieren oder sogar ersetzen können. Die Auszeichnung ist mit 15.000 Euro dotiert. Nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft kann auf Tierversuche noch nicht verzichtet werden. Die jährliche Vergabe des Tierschutzforschungspreises in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist ein Teil des Engagements der Bundesregierung zur Verringerung von Tierversuchen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die „Zentralstelle zur Erfassung und Bewertung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch“ (ZEBET) am BfR. Sie wurde mit dem Ziel gegründet, den Einsatz von Tieren zu wissenschaftlichen Zwecken auf das unerlässliche Maß zu beschränken und alternative Vorgehensweisen zu entwickeln. „Diese wichtige Arbeit der ZEBET wollen wir in Zukunft weiter verstärken. So sieht es der Koalitionsvertrag vor. Das ist auch ein wichtiges Signal an die Europäische Union, um die Bedeutung eines hohen Tierschutzniveaus für Deutschland hervorzuheben“, betonte Bleser.

Darüber hinaus unterstützt das Bundeslandwirtschaftsministerium die „Stiftung zur Förderung der Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zur Einschränkung von Tierversuchen“ (Stiftung SET). In Bereichen, in denen auch in Zukunft auf den Einsatz von Tieren in Wissenschaft und Forschung nicht verzichtet werden kann, setzt sich das Bundeslandwirtschaftsministerium dafür ein, dass ein größtmöglicher Tierschutz für die Tiere gewährleistet ist. So wurden im August 2013 durch die neue Versuchstierverordnung detaillierte Vorschriften zum Schutz von Versuchstieren eingeführt.

Quelle: bmelv.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.