München:

Bayerns Justiz- und Verbraucherschutzministerin: „Rechte kennen, gegen den Richtigen vorgehen, Schlichtungsstellen helfen!“

Das Ferienende rückt näher. Aus diesem Anlass erklärt Bayerns Justiz- und Verbraucherschutzministerin Dr. Beate Merk: „Urlaubs- und Reisezeit, das ist für viele die schönste Zeit des Jahres. Aber leider kann auch in dieser Zeit viel schief laufen: Flug verschoben, Koffer verschwunden, Mietauto kaputt, Unterkunft überbucht und ohne den versprochenen Sandstrand. Wer so etwas erlebt, bei dem bleibt schnell die Erholung auf der Strecke!“ Merk weiter: „Bei aller Enttäuschung und allem verständlichen Ärger sollten Reisende nicht verpassen, sich über ihre Rechte zu informieren. Nur wer seine Rechte kennt, kann sie mit Erfolg durchsetzen!“

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Die Ministerin verweist dabei auf die Unterschiede zwischen Pauschalreisen und individuell zusammen gestellten Einzelbuchungen: „Für eine Pauschalreise gilt das Reisevertragsrecht. Das hat den Vorteil, dass der Verbraucher sich bei Problemen mit den in der Pauschale enthaltenen Einzelleistungen wie Flug, Hotel oder Ausflügen immer an den Reiseveranstalter wenden kann! Der ist für die Leistungserbringung verantwortlich!“ Dafür, so Merk, seien aber auch Besonderheiten zu beachten. Um seine Rechte auf Preisminderung oder Schadenersatz zu wahren, müsse der Urlauber einen Reisemangel grundsätzlich zunächst dem Reiseveranstalter oder der örtlichen Reiseleitung gegenüber anzeigen und ihn zur Abhilfe innerhalb einer angemessenen Frist auffordern. Merk warnt: „Sonst kann man die Rechte auf Minderung, Kündigung
oder Schadenersatz verlieren! Rechte wegen eines Reisemangels müssen grundsätzlich innerhalb eines Monats nach dem vertraglich vorgesehenen Reiseende geltend gemacht werden“, so Merk

Komplizierter ist es dagegen, wenn man sich – wie immer mehr Menschen – seine Reise selbst individuell zusammengestellt hat, indem man z.B. Flug, Hotel und Mietwagen einzeln bei verschiedenen Anbietern bucht. Die Ministerin dazu: „In solchen Fällen bestehen einzelne Verträge jeweils zwischen dem Verbraucher und den einzelnen Anbietern, also etwa der Fluglinie, dem Hotelbetreiber und der Mietwagenfirma. Wer in Anspruch zu nehmen ist, richtet sich dann danach, in welchem Vertragsverhältnis der Mangel aufgetreten ist. Denn die Airline ist ja nicht für Schimmel im Hotelzimmer oder den defekten Mietwagen verantwortlich“, erklärt Merk.

Man muss auch nicht gleich zum Rechtsanwalt oder zu Gericht gehen, wenn der Gegner sich nicht sofort einsichtig zeigt. Unter www.online-schlichter.de leistet eine auch von Bayern unterstützte Schlichtungsstelle bei Buchungen im Internet hervorragende Arbeit. Wer z. B. Probleme mit der Bahn hat, für den gibt es die private Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (söp), die Empfehlungen zur Beilegung des Streits abgibt. Und ab November wird es eine Schlichtungsmöglichkeit im Luftverkehr geben.

Quelle:stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.