Berlin:

Staatssekretär Bleser: „Deutschland unterstützt die
internationalen Anstrengungen mit einem eigenen Beitrag im Weddellmeer“
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Zum Auftakt der zweitägigen Sondersitzung der Kommission zur Erhaltung der lebenden Meeresschätze in der Antarktis (CCAMLR) am Montag in Bremerhaven appellierte der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundeslandwirtschaftsministerin, Peter Bleser, an alle Mitgliedstaaten, eine internationale Vorreiterrolle bei der Einrichtung von Meeresschutzgebieten einzunehmen: „Um die natürlichen Meeres-Ressourcen langfristig zu schützen, brauchen wir weltweit vernetzte Systeme von Meeresschutzgebieten. Bei den Vorschlägen, die jetzt für die Antarktis auf dem Tisch liegen, geht es um nichts weniger als die Schaffung der größten Meeresschutzgebiete weltweit. Es handelt sich um große Naturreservate von außerordentlich hohem ökologischen Wert. Lassen Sie uns diese Chance nutzen und die Zukunft der Antarktis entscheidend mitgestalten“, so der Appell von Bleser.

Die Bundesregierung hat die Konvention zum Schutz lebender Meeresschätze in der Antarktis von Anfang an mitgestaltet. In den letzten Jahren hat die Errichtung von Meeresschutzgebieten bei CCAMLR immer mehr an Bedeutung gewonnen. Denn die internationale Staatengemeinschaft hat sich dazu verpflichtet, bis zum Jahr 2020 weltweit mindestens zehn Prozent der Küsten- und Meeresgewässer als Schutzgebiete auszuweisen. Bisher sind es gerade einmal zwei Prozent. Ziel der Sondersitzung des CCAMLR ist es, die Beratungen über die Ausgestaltung von Schutzgebieten in der Ostantarktis und im Ross-Meer fortzusetzen. Bei der letzten CCAMLR-Jahrestagung Anfang November 2012 hatten einige Mitgliedstaaten Vorbehalte zu verschiedenen Punkten, so dass die Vorschläge noch nicht verabschiedet werden konnten. Deutschland ist Gastgeberland der Sondersitzung, an der rund 120 Vertreter der 25 CCAMLR-Mitgliedstaaten sowie eine große Zahl internationaler Umweltschutzverbände teilnehmen. „In der Antarktis gibt es noch eine biologische Vielfalt und einen Artenreichtum, die ihresgleichen suchen. Außerdem dient der nachhaltige Schutz der Antarktis dem Klimaschutz. Wir dürfen nicht zulassen, dass eine für den Klimahaushalt immens wichtige und bisher noch weitgehend unberührte Region dieser Welt Schaden nimmt“, betonte Bleser.

Deutschland will daher auch mit einem eigenen Projekt im Weddellmeer zu einem besseren Schutz von Meeresgebieten beitragen. Das Weddellmeer ist eine von insgesamt neun Planungsregionen im CCAMLR-Vertragsgebiet des gesamten Antarktischen Ozeans. Es umfasst eine Fläche von rund 2,8 Millionen Quadratkilometern (zum Vergleich: Deutschland hat eine Fläche von knapp 360.000 Quadratkilometern). Die wissenschaftlichen Vorarbeiten für die Errichtung eines Schutzgebietes haben bereits begonnen. Sie werden vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Bremerhaven federführend koordiniert.
Weitere Informationen zur Sitzung des CCAMLR unter: www.bmelv.de/ccamlr<http://www.bmelv.de/ccamlr>

Quelle: bmelv.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.