Memmingen:

Zeil: „Kommission macht Weg für Ausbau des Allgäu Airports frei“

flugzeug

„Mit der gestrigen Entscheidung der Europäischen Kommission ist nun klar, dass eine weitere staatliche Förderung des Flughafenprojekts in Memmingen auch aus beihilferechtlicher Sicht möglich ist. Der Weg für die gezielte Weiterentwicklung des Flughafens ist frei“, freut sich Bayerns Wirtschafts- und Verkehrsminister Martin Zeil. Der vorgesehene bedarfsgerechte Flughafenausbau diene der Verbesserung der Verkehrsanbindung der Region sowie der Steigerung der Attraktivität des Flughafens und sei für eine erfolgreiche Fortführung des schwäbischen Flughafenprojekts von zentraler Bedeutung. „Mit der Genehmigung der Beihilfe durch die Kommission wurde eine wichtige Hürde übersprungen. Das Bayerische Wirtschafts- und Verkehrsministerium kann nun die notwendigen Investitionen für den weiteren Ausbau des Allgäu Airports im Rahmen seiner Möglichkeiten finanziell fördern“, bekräftigt der Verkehrsminister. Ein Regionalflughafen sei schließlich Teil der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur. „Auf dieser Basis kann die Flughafenbetreiberin Allgäu Airport GmbH jetzt den bedarfsgerechten Ausbau in Angriff nehmen“, so Zeil.

Das von der Allgäu Airport GmbH verfolgte Ausbaukonzept sieht Gesamtinvestitionen von rd. 15,5 Mio. Euro bis zum Jahr 2017 vor. Zur Finanzierung soll auch ein Investitionszuschuss des FreistaatesBayern in Höhe von 50 % der zuwendungsfähigen Kosten beitragen. Bereits am 1. März 2013 hatte die Regierung von Oberbayern den positiven Planfeststellungsbeschluss für die bauliche und betriebliche Erweiterung des Verkehrsflughafens Memmingen erlassen. „Auf dieser Grundlage soll insbesondere die Start- und Landebahn von 30 auf 45 Meter verbreitert werden. Zudem sind neue Rollwege geplant und eine Erweiterung der Vorfelder sowie Hochbauflächen zur Vergrößerung des Terminals“, erläutert Zeil.

Der Minister unterstreicht auch noch einmal den großen Einsatz der den Flughafen tragenden regionalen Unternehmen: „Das schwäbische Flughafenprojekt ist von der in der Allgäu Airport GmbH vereinten Unternehmerinitiative von Anfang an entschlossen und weitsichtig angegangen worden. Das finanzielle Engagement der Wirtschaft für diesen Flughafen ist vorbildlich und wird durch rund 70 Gesellschafter der Allgäu Airport GmbH in beeindruckender Weise dokumentiert“. Zudem steigere der Flughafen die verkehrliche und touristische Attraktivität und bringe die wirtschaftliche Entwicklung der Region weiter voran. „Jetzt geht es darum, den Flughafen auf lange Sicht erfolgreich zu betreiben und die Chancen des Regionalairports für das Allgäu entschlossen zu nutzen“, betont Zeil.

Der Allgäu Airport ist neben den internationalen Verkehrsflughäfen München und Nürnberg Bayerns dritter Verkehrsflughafen und wurde als ziviler Nachfolgeflughafen am ehemaligen Militärflugplatz in Memmingerberg entwickelt. Er verfügt aufgrund seiner aus Militärzeiten bestehenden Ausstattung auch über die infrastrukturellen Rahmenbedingungen, um mit vergleichsweise geringen Investitionen zu einem attraktiven und angemessen nutzbaren zivilen Verkehrsflughafen ausgebaut zu werden.

Quelle:stmwivt.bayern.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.