München:
Justizministerin Beate Merk: „Mit Renate Fischer und Hartmut Guhling gehen zwei hochqualifizierte Juristen nach Karlsruhe!“

Die Richterin am Oberlandesgericht München Dr. Renate Fischer (49) und der Richter am Oberlandesgericht Bamberg Hartmut Guhling (44) sind heute in Berlin vom Richterwahlausschuss zu Richtern am Bundesgerichthof gewählt worden. Bayerns Justizministerin Dr. Beate Merk: „Ich freue mich, dass der Richterwahlausschuss auch in diesem Jahr wieder zwei Vorschläge von mir aufgegriffen hat. Wenngleich die bayerische Justiz damit zwei herausragende Richterpersönlichkeiten verliert, ist es wichtig, dass im höchsten deutschen Zivil- und Strafgericht auch bayerische Experten mit ihrem Können und ihren Erfahrungen vertreten sind.“

Die gebürtige Münchnerin Dr. Renate Fischer trat am 1. Oktober 1990 in die Dienste der bayerischen Justiz und war anschließend zunächst als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft München I tätig. Dorthin kehrte sie nach einer rund vierjährigen Abordnung als wissenschaftliche Mitarbeiterin an die Bundesanwaltschaft beim Bundesgerichtshof im Jahr 1999 zurück. Nach weiteren Stationen als Richterin am Amtsgericht München und Staatsanwältin als Gruppenleiterin bei der Staatsanwaltschaft München I wurde sie im August 2005 zur Vorsitzenden Richterin am Landgericht München I ernannt. Seit Mai 2009 gehört sie zwei Strafsenaten des Oberlandesgerichts München an. Justizministerin Merk: „Mit Frau Dr. Fischer entsendet die bayerische Justiz eine exzellente Richterin nach Karlsruhe, die ihre wissenschaftliche Befähigung mit einem hohen Berufsethos und einen sicheren Blick für praxisgerechte Ergebnisse verbindet. Für den Wechsel von der Isar an den Rhein wünsche ich ihr alles Gute!“

Der in Münnerstadt geborene Hartmut Guhling begann seine Laufbahn in der bayerischen Justiz am 1. Februar 1996 als Richter am Amtsgericht Kronach. Ab März 1998 war er als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Coburg tätig, bevor im August 1999 an das Landgericht Coburg wechselte, wo er auch Aufgaben der Justizverwaltung, u.a. als Referent für Presse und Öffentlichkeitsarbeit, wahrnahm. Von August 2003 bis August 2004 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Bundesgerichtshof und anschließend bis Ende 2006 an das Bundesverfassungsgericht abgeordnet. Danach wechselte er zurück an das Landgericht Coburg. Seit September 2009 ist er Mitglied zweier Zivilsenate des Oberlandesgerichts Bamberg. Justizministerin Merk: „Auch Herrn Hartmut Guhling gratuliere ich sehr herzlich! Er gehört zu den Spitzenkräften der bayerischen Justiz. Seine äußerst fundierten Rechtskenntnisse prädestinieren ihn für das Amt des Bundesrichters. Ich wünsche ihm dabei viel Freude und Erfolg!“

Quelle: stmj.bayern.de

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.